50 Franken Bonus ohne Einzahlung: Wer in der Schweiz 2026 etwas verschenkt — und was es kostet
30 Oktober 2026 · Geprüft gegen die ESBK-Liste der konzessionierten Online-Casinos

Wer «50 Franken Bonus ohne Einzahlung» googelt, will eigentlich nur eines wissen: Bekomme ich fünfzig Franken geschenkt, und ist das Geld am Ende meines? In der Schweiz lautet die Antwort auf den ersten Teil: selten, weil nur zehn Anbieter überhaupt eine Konzession haben, und auf den zweiten: kommt auf die Umsatzbedingung an. Diese Seite nimmt die Angebote auseinander, die Schweizer Online-Casinos an Spielstart gutschreiben, und rechnet nach, was der Bonus wirklich kostet.
Inhaltsverzeichnis
- Wie ein Startguthaben ohne Einzahlung in der Schweiz funktioniert
- Welche Spiele das Startguthaben annehmen
- Demomodus: Spiele ohne Risiko ausprobieren
- Die zehn Schweizer Online-Casinos im Vergleich
- Warum es in der Schweiz kein dauerhaftes 50-Franken-Startguthaben gibt
- Spielerschutz und die Spielsperre
- Ein- und Auszahlungen: Was in der Schweiz funktioniert
- Bonusbedingungen verstehen: Was ein Startguthaben wert ist
- Was es wirklich heisst, in der Schweiz online zu spielen
- Häufig gestellte Fragen
Wie ein Startguthaben ohne Einzahlung in der Schweiz funktioniert
Fünfzig Franken geschenkt klingt nach Geschenk. Tatsächlich ist es ein Werbeinstrument der zehn landbasierten Spielbanken, die nach dem Geldspielgesetz von 2019 auch online eine Konzessionsverlängerung erhalten haben. Ein ausländisches Casino darf Schweizer Spielern gar kein Startguthaben anbieten — wer ohne Schweizer Lizenz wirbt, landet auf der Sperrliste und wird per DNS-Sperre ausgefiltert.

Die Mechanik ist überall gleich: Ein neuer Account erhält einen Bonusbetrag, der ohne eigene Einzahlung gutgeschrieben wird. Bevor eine Auszahlung möglich ist, muss der Betrag mehrfach umgesetzt werden — mal 30-, mal 35-fach. Wer 50 Franken erhält und 35-mal umsetzen muss, muss 1’750 Franken durch die Slots drehen, bevor das Geld überhaupt auszahlbar wird. Tischspiele zählen meist gar nicht oder mit einem Vielfachen des Einsatzes.
Das ist das Grundprinzip, das in jedem Schweizer Online-Casino gleichermassen gilt. Was sich unterscheidet, sind die Bedingungen — und auf denen liegt der wahre Preis eines scheinbar geschenkten Fünfzigräpplers.
Was ein Startguthaben ohne Einzahlung wirklich kostet
Eine Runde an einem Spielautomaten hat typischerweise einen Hausvorteil zwischen drei und fünf Prozent. Wer 1’750 Franken durch einen Slot mit 96 Prozent Auszahlungsquote bewegt, verliert im Schnitt 70 Franken. Von einem vermeintlichen Geschenk über 50 Franken bleibt statistisch ein Verlust. Das ist kein Argument gegen Bonusangebote, sondern der Grund, warum ein Bonus ohne Einzahlung nur dann Sinn ergibt, wenn die Bedingungen passen und man das Geld auch wirklich als Werbegeschenk betrachtet — nicht als Investition.

Welche Spiele das Startguthaben annehmen
Das Geld, das ein Casino ohne Einzahlung gutschreibt, ist fast immer an Spielautomaten gebunden. Tischspiele und Live-Dealer-Tische sind entweder komplett ausgeschlossen oder zählen nur zu einem Bruchteil gegen die Umsatzbedingung. Wer ein Startguthaben lieber am Roulette-Tisch setzen würde, hat bei den meisten Anbietern schlechte Karten.
Spielauswahl und Provider
Die zehn Schweizer Online-Casinos arbeiten mit internationalen Softwarehäusern zusammen. Im Live-Bereich dominieren Evolution und Pragmatic Play, im Slot-Bereich kommt das Material von Greentube, Hacksaw Gaming und einer Reihe weiterer Studios. Jackpots.ch listet über 2’500 Spiele im Portfolio, Mycasino.ch über 3’000. Für ein Startguthaben heisst das: Die Auswahl, auf welchen Slots der Bonus umgesetzt werden darf, ist in der Regel eingeschränkt — die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nennen die zugelassenen Titel.
Live-Tische und Tischspiele
Blackjack, Roulette, Baccarat — die Klassiker sind in jedem grossen Schweizer Online-Casino vertreten, aber für die Umsatzbedingung eines Bonus zählen sie selten oder gar nicht. Jackpots.ch verlangt etwa das 300-Fache des Bonusbetrags an Tischspielen, das 30-Fache an Spielautomaten. Wer ein Startguthaben also ernsthaft nutzen will, bleibt bei den Slots.
Demomodus: Spiele ohne Risiko ausprobieren
Bevor eigenes Geld auf dem Spiel steht, lässt sich jedes Spiel im Demo-Modus kostenlos testen. Dafür braucht es kein Startguthaben, keine Einzahlung und keine Registrierung — die Spiele laufen mit Spielgeld. Das ist der saubere Weg, einen Slot kennenzulernen, ohne dass die Mechanik einen überrascht, sobald echtes Geld im Spiel ist.
Der Demo-Modus ist allerdings nicht mit einem Bonus ohne Einzahlung zu verwechseln. Gewinne aus dem Demo-Modus lassen sich nicht auszahlen, weil kein echtes Geld im Spiel war. Der Modus ist ein Werkzeug zum Lernen, nicht zum Verdienen.
Was der Demo-Modus leistet — und was nicht
Wer zum ersten Mal an einem neuen Slot spielt, sieht im Demo die Häufigkeit von Gewinnkombinationen, die Funktion der Bonusspiele und das Verhalten bei verschiedenen Einsatzhöhen. Das ist sinnvoll, weil das eigene Verständnis eines Spiels einen grösseren Einfluss auf den Geldbeutel hat als jedes Bonusangebot. Wer ohne Strategie und ohne Kenntnis der Spielmechanik spielt, verliert das Startguthaben schneller als die Umsatzbedingung es vorsieht.
Die zehn Schweizer Online-Casinos im Vergleich
Die Auswahl ist kleiner als anderswo: Nur zehn landbasierte Spielbanken haben von der ESBK eine Konzession für den Online-Betrieb erhalten. Welche das sind, zeigt die folgende Übersicht.
| Online-Casino | Landbasierte Spielbank dahinter | Online seit | Startguthaben ohne Einzahlung |
|---|---|---|---|
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | — |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| StarVegas.ch | Casino Interlaken | 24.02.2020 | — |
| Casineo.ch | Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| Swiss4win.ch | Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
Die letzte Spalte zeigt die Lücke, die diese Seite füllt: Keiner der zehn Schweizer Anbieter listet auf seiner eigenen Website ein Startguthaben von 50 Franken ohne Einzahlung als dauerhaftes Angebot. Die Versprechen, die in der Werbung kursieren, treffen auf eine regulierte Realität, in der Boni an Einzahlungen gekoppelt sind und das «ohne Einzahlung» nur in Ausnahmen vorkommt.
Casino777.ch
Casino777.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Davos und gehört damit zu den ersten Anbietern, die 2019 überhaupt online gehen durften. Das Casino verlangt für Einzahlungen mit Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card und Banküberweisung keine Gebühren. Die Spielauswahl ist breit, einen 50-Franken-Bonus ohne Einzahlung bietet das Casino derzeit nicht an.
Swiss Casinos
Swiss Casinos betreibt das Online-Angebot von Casino Pfäffikon aus und akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Marke wirkt solide, ist aber bei einem Startguthaben ohne Einzahlung ebenso zurückhaltend wie die Mitbewerber.
StarVegas.ch
StarVegas.ch gehört zu Casino Interlaken und akzeptiert für Einzahlungen VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken. Das Angebot an Spielen ist solide, ein Gratis-Startguthaben ist auf der Seite nicht zu finden.
Casineo.ch
Casineo.ch ist die jüngste ESBK-Konzession im Feld und gehört zu Casino Locarno — die Online-Lizenz wurde am 17. März 2026 erteilt. Die Mindesteinzahlung für alle Zahlungsmethoden beträgt 10 Franken, akzeptiert werden TWINT, Kreditkarten und PostFinance. Als Neuling im Markt ist Casineo noch dabei, sein Angebot aufzubauen, und wirbt nicht offensiv mit einem 50-Franken-Geschenk ohne Einzahlung.
7melons
7melons gehört zum Grand Casino Bern und ist seit September 2020 online. Akzeptiert werden TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 Franken, bei PostFinance ist eine Einzahlung bis 100’000 Franken möglich. Das Casino positioniert sich als Vollsortimenter, nicht als Bonus-Verschenker.
Admiral.ch
Admiral.ch ist die Online-Plattform von Casino Mendrisio und vergleichsweise neu — die Konzession gilt seit Juli 2025. Für Einzahlungen und Auszahlungen bietet Admiral Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Ein 50-Franken-Bonus ohne Einzahlung ist nicht ausgewiesen.
Jackpots.ch
Jackpots.ch gehört zum Grand Casino Baden und gehört zu den ersten Anbietern am Markt. Hier findet sich das breiteste Bonusprogramm der zehn lizenzierten Casinos: Neukunden erhalten auf die ersten vier Einzahlungen einen Willkommensbonus von insgesamt bis zu 2’200 Franken sowie 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100 Prozent bis 700 Franken verdoppelt wird. Die Freespins werden ab einer Mindesteinzahlung von 100 Franken vergeben und sind nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung für Boni beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen — umzusetzen innerhalb eines Monats. Über 2’500 Spiele stehen bereit, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Wer nach einem Gratis-Startguthaben sucht, wird bei Jackpots.ch aktuell nicht fündig.
Mycasino.ch
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und gehört zu den grössten Schweizer Anbietern. Das Casino bietet über 3’000 Spiele, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Neukunden erhalten einen Willkommensbonus von 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 300 Franken sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von 10 Franken erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je 10 Rappen wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig. Einzahlungen wie Auszahlungen sind gebührenfrei, Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage. Ein explizites 50-Franken-Angebot ohne Einzahlung existiert bei diesem Anbieter nicht.
Swiss4win.ch
Swiss4win.ch gehört zu Casino Lugano und ist seit März 2021 online. TWINT-Einzahlungen sind ab einem Mindestbetrag von 10 Franken ohne Zusatzgebühren möglich, die Gutschrift erfolgt sofort nach Bestätigung in der TWINT-App. Ein klassisches Startguthaben ohne Einzahlung listet die Website nicht auf.
Pasino.ch
Pasino.ch ist die Online-Plattform von Casino Meyrin und akzeptiert für Einzahlungen Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 Franken, der Mindestbetrag für eine Auszahlung 1 Rappen. Das Casino wirbt mit einem umfassenden Spielangebot, aber nicht mit einem 50-Franken-Geschenk.
Welches Casino für wen passt
Wer ein etabliertes Angebot mit grosser Spielauswahl sucht, landet bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch — beide haben das breiteste Portfolio und die längste Erfahrung im Online-Markt. Wer auf der Suche nach Live-Tischen ist, wird bei beiden fündig, wobei Mycasino.ch mit der grösseren Spielauswahl punktet. Für Spieler, die mit kleinen Einsätzen starten, sind 7melons, Pasino.ch und Casineo.ch wegen der 10-Franken-Mindesteinzahlung attraktiv. Admiral.ch ist die richtige Adresse für Skrill- und Neteller-Nutzer, die bei anderen Casinos leer ausgehen. Wer mit TWINT einzahlen will, hat bei acht der zehn Anbieter keine Probleme — nur Admiral.ch und Swiss Casinos fehlen im Test als TWINT-Anbieter, wobei Swiss Casinos TWINT explizit unterstützt.
Warum es in der Schweiz kein dauerhaftes 50-Franken-Startguthaben gibt
Die Schweiz reguliert Glücksspiel strenger als viele andere Märkte. Das Geldspielgesetz von 2019 legt fest, dass nur landbasierte Spielbanken mit Bundesbewilligung überhaupt ein Online-Casino betreiben dürfen — eine ausländische Marke mit Lockangeboten hat in der Schweiz keinen legalen Platz. Die ESBK führt die Liste der zugelassenen Anbieter, und auf dieser Liste stehen exakt zehn Namen.
Was übrig bleibt, sind zwei Sorten von «50-Franken-Bonus»-Versprechen: Entweder sie stammen von ausländischen Casinos ohne Schweizer Lizenz — die per DNS-Sperre blockiert werden und keinen Schutz durch das Schweizer Recht bieten. Oder sie beziehen sich auf einen Einzahlungsbonus, bei dem die 50 Franken nur ein Teil eines grösseren Pakets sind, der an eine echte Einzahlung gekoppelt ist. Mycasino.ch etwa bietet 100 Prozent auf die erste Einzahlung bis 300 Franken, Jackpots.ch sogar bis 700 Franken. Beide sind echte Boni, aber eben keine «ohne Einzahlung».
Werbung und Geldspielgesetz
Artikel 74 des Geldspielgesetzes verbietet aufdringliche oder irreführende Werbung, die sich an Minderjährige oder gesperrte Personen richtet. Die Aufsichtsbehörde achtet darauf, dass zugelassene Casinos nicht mit unrealistischen Versprechen um Spieler werben. Wer in der Schweiz ein Startguthaben ohne Einzahlung bewirbt, muss es auch tatsächlich auszahlen — und genau das ist der Grund, warum die echten Angebote zurückhaltender formuliert sind als die Lockvögel auf internationalen Vergleichsseiten.
Spielerschutz und die Spielsperre
Die Schweiz hat eines der strengsten Spielerschutzsysteme in Europa. Jedes lizenzierte Casino muss ein Sozialkonzept vorlegen, das Prävention, Frühwarnung und Hilfe bei problematischem Spielverhalten umfasst. Wer sich selbst sperren lässt, wird in eine zentrale Datenbank eingetragen und kann bei keinem der zehn Online-Casinos und keiner landbasierten Spielbank mehr spielen.
Selbst gesetzte Limiten
Bevor die erste echte Einzahlung fliesst, kann jeder Spieler bei jedem Casino individuelle Limits festlegen. Jackpots.ch erlaubt etwa ein wöchentliches Einzahlungslimit von 50 Franken, Mycasino.ch bietet Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre. Bei Jackpots.ch sind Spielpausen zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten möglich, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien.
Spielsperre und ihre Reichweite
Eine bei Jackpots.ch beantragte Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbankenspiele in der ganzen Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Seit dem 7. Januar 2025 deckt die Sperre Liechtenstein mit ab. Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden, und nur, wenn der Grund für die Sperre nicht mehr besteht. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre bei Mycasino.ch wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt — Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis.
Wirtschaftliche Verhältnisse als Kriterium
Swiss Casinos müssen von Spielerinnen und Spielern, die häufig oder mit hohen Einsätzen spielen, einen Nachweis der finanziellen Verhältnisse einfordern. Ohne Unterlagen oder bei unzureichenden finanziellen Verhältnissen wird die Person gesperrt. Das ist kein theoretisches Szenario — die Casinos sind verpflichtet, ihre Spieler zu kennen.
Ein- und Auszahlungen: Was in der Schweiz funktioniert
Wer in einem Schweizer Online-Casino spielt, zahlt in Franken ein und in Franken aus. Die Zahlungsabwicklung läuft über lokale Schienen — TWINT, PostFinance, Schweizer Bankkonten — und nicht über Kryptowährungen. Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten Anbietern bei 10 Franken, die Mindestauszahlung meist ebenso.
Welche Zahlungsmethoden die Casinos akzeptieren
TWINT ist bei fast allen Anbietern Standard: Casino777.ch, Swiss Casinos, StarVegas.ch, Casineo.ch, 7melons, Admiral.ch, Jackpots.ch und Pasino.ch nehmen TWINT-Einzahlungen entgegen. Bei Jackpots.ch fallen für TWINT-Einzahlungen keine Zusatzgebühren an, und die Zahlung wird sofort verarbeitet. Swiss4win.ch wirbt explizit mit TWINT-Einzahlungen ab 10 Franken ohne Zusatzgebühren und sofortiger Gutschrift.
Kreditkarten sind überall verbreitet: Visa und Mastercard gehören zum Standardrepertoire, bei Swiss Casinos zusätzlich Diners Club und Discover. E-Wallets wie Skrill und Neteller bieten StarVegas.ch, Admiral.ch und Pasino.ch an. Paysafecard wird von fast allen Casinos akzeptiert. PostFinance gehört bei jedem Schweizer Casino zum Standard.
Geschwindigkeit der Auszahlungen
Wer eine Auszahlung beantragt, wartet je nach Methode unterschiedlich lang. Jackpots.ch zahlt ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto aus, das auf den eigenen Namen lautet — Auszahlungen auf Kreditkarte oder Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode und benötigt 1 bis 2 Werktage. Mycasino.ch gibt für Auszahlungen 1 bis 3 Werktage an, wobei die genaue Dauer vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank abhängt. Bei Mycasino.ch und Pasino.ch liegen weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen Gebühren an; bei Pasino.ch beträgt der Mindestbetrag für eine Auszahlung 1 Rappen, bei Mycasino.ch 10 Franken — liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlen werden.
Was bei der Zahlung wichtig bleibt
Spieler ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil sind teilnahmeberechtigt — bei Jackpots.ch wie bei allen anderen Anbietern. Anonyme Spielteilnahme ist in der Schweiz nicht möglich, und wer versucht, mit gefälschten Dokumenten zu spielen, wird gesperrt. Das gilt auch für Bonusbetrug.
Bonusbedingungen verstehen: Was ein Startguthaben wert ist
Wer in einem Schweizer Online-Casino einen Bonus annimmt, akzeptiert dessen Bedingungen. Dazu gehören die Umsatzanforderung, die Frist, die zugelassenen Spiele und oft auch ein maximaler Auszahlungsbetrag. Wer diese Bedingungen nicht liest, erlebt beim Auszahlungsversuch eine Überraschung.
Umsatzfaktor und Frist
Der Umsatzfaktor entscheidet, wie oft der Bonusbetrag durch die Slots gedreht werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei Jackpots.ch beträgt er das 30-Fache bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, die Frist ist ein Monat. Bei Mycasino.ch ist der Bonus 35-mal innerhalb von 30 Tagen umzusetzen. Wer einen Bonus von 50 Franken erhält und 35-mal umsetzen muss, muss 1’750 Franken durch die zugelassenen Spiele bewegen, bevor das Geld auszahlbar wird. Ein Bonus von 100 Franken bei Jackpots.ch erfordert 3’000 Franken Umsatz.
Was bei Tischspielen und Live-Casino passiert
Tischspiele zählen selten voll gegen die Umsatzbedingung. Jackpots.ch verlangt das 300-Fache des Bonusbetrags an Tischspielen, was de facto bedeutet, dass ein Bonusbetrag an Tischspielen kaum freispielbar ist. Wer Roulette oder Blackjack spielen will, sollte den Bonus ablehnen — oder ihn an Slots freispieln und erst danach an die Tische wechseln.
Wie lange das Umsetzen dauert
Ein typischer Slot-Spin dauert etwa fünf Sekunden. Wer 1’750 Franken umsetzen muss und dabei mit 50 Rappen pro Spin spielt, muss 3’500 Spins absolvieren — das sind rund 4,9 Stunden ununterbrochenes Spielen. Mit einem Einsatz von 1 Franken pro Spin sind es 1’750 Spins, also etwa 2,4 Stunden. Wer einen Bonus von 100 Franken 30-mal umsetzen muss, sitzt je nach Einsatzhöhe zwischen knapp 4 und 8 Stunden an den Slots, bis die Bedingung erfüllt ist.
Der statistische Preis eines Bonus
Ein Slot mit 96 Prozent Auszahlungsquote nimmt pro 100 Franken Umsatz etwa 4 Franken. Bei 1’750 Franken Umsatz liegt der erwartete Verlust bei rund 70 Franken — von einem 50-Franken-Bonus bleibt statistisch ein Minus. Bei höheren Boni verschiebt sich das Bild: Wer 300 Franken Bonus 35-mal umsetzen muss (10’500 Franken Umsatz), verliert im Schnitt etwa 420 Franken. Das ist der Grund, warum ein Bonus ohne Einzahlung nur dann einen Sinn ergibt, wenn man das Geld als Werbegeschenk nimmt und nicht als Investment.
Was es wirklich heisst, in der Schweiz online zu spielen
Das Schweizer Online-Glücksspiel ist ein regulierter Markt. Zehn Anbieter, klare Regeln, lokale Zahlungsmethoden und ein Sozialkonzept, das Spieler vor sich selbst schützen soll. Wer hier spielt, spielt legal — und wer sich sperren lässt, wird auch bei keinem der anderen Anbieter mehr spielen können.
Gewinne und Steuern
Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino sind bis zur Freigrenze steuerfrei. Für 2026 liegt diese Grenze bei rund 1,07 Millionen Franken. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag an. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, zahlt ab dem ersten Franken Steuern — und hat keinen Schutz durch das Schweizer Recht.
Wer hilft bei problematischem Spielverhalten
Die Schweizer Spielbanken sind verpflichtet, ihre Spieler auf problematisches Verhalten hinzuweisen und Hilfsangebote zu vermitteln. Die zentrale Anlaufstelle für Spielsucht ist die Fachstelle Sucht Schweiz, die kostenlose Beratung anbietet. Wer merkt, dass das Spiel zur Belastung wird, kann bei jedem Casino eine Spielpause beantragen oder eine freiwillige Spielsperre einrichten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schweizer Anbieter besitzen eine gültige ESBK-Konzession?
Die ESBK hat zehn Online-Casinos konzessioniert: Casino777.ch, Swiss Casinos, StarVegas.ch, Casineo.ch, 7melons, Admiral.ch, Jackpots.ch, Mycasino.ch, Swiss4win.ch und Pasino.ch. Jedes dieser Casinos ist die Online-Verlängerung einer landbasierten Schweizer Spielbank und unterliegt der Aufsicht durch die ESBK.
Welches Land-Casino steht hinter dem Online-Angebot?
Hinter den zehn Online-Plattformen stehen zehn landbasierte Spielbanken: Casino Davos hinter Casino777.ch, Casino Pfäffikon hinter Swiss Casinos, Casino Interlaken hinter StarVegas.ch, Casino Locarno hinter Casineo.ch, Grand Casino Bern hinter 7melons, Casino Mendrisio hinter Admiral.ch, Grand Casino Baden hinter Jackpots.ch, Grand Casino Luzern hinter Mycasino.ch, Casino Lugano hinter Swiss4win.ch und Casino Meyrin hinter Pasino.ch.
Wie wirkt sich eine aktive Spielsperre auf einen Bonus aus?
Eine Spielsperre gilt für alle konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und seit Januar 2025 auch in Liechtenstein. Wer gesperrt ist, kann weder ein Konto eröffnen noch ein Startguthaben beanspruchen. Die Sperre wird in einer zentralen Datenbank geführt und gilt unabhängig davon, bei welchem Casino sie ursprünglich beantragt wurde.
Welche Einzahlungslimiten kann man vor der ersten Einzahlung festlegen?
Jedes Schweizer Online-Casino erlaubt es, vor der ersten Einzahlung individuelle Limits zu setzen. Dazu gehören Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit und Spielpausen. Jackpots.ch etwa erlaubt ein wöchentliches Einzahlungslimit ab 50 Franken, Spielpausen sind zwischen 15 Minuten und 6 Monaten möglich.
Welche Bedingungen gelten, bevor eine Auszahlung möglich ist?
Ein Bonus muss in der Regel zwischen 30- und 35-mal umgesetzt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Bei Jackpots.ch sind es das 30-Fache bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, die Frist beträgt einen Monat. Bei Mycasino.ch ist der Bonus 35-mal innerhalb von 30 Tagen umzusetzen. Tischspiele zählen meist nur teilweise oder gar nicht.
Sind Gewinne aus einem Bonus steuerfrei?
Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino sind bis rund 1,07 Millionen Franken steuerfrei. Darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den überschiessenden Betrag an. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, zahlt ab dem ersten Franken Steuern und hat keinen Schutz durch das Schweizer Recht.
Den vollständigen Überblick gibt unser Vergleich der Casinos mit Paysafecard in der Schweiz.
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