Beste Craps-Online-Casinos Schweiz 2026: Lizenz, Auswahl, Kosten
Stand der Daten: 1 Oktober 2026, abgeglichen gegen die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK.

Wer in der Schweiz «Craps online» sucht, landet rasch bei Werbung für ausländische Anbieter, Krypto-Casinos und Bonusversprechen, die mit dem Schweizer Recht wenig zu tun haben. Die Ausgangslage ist nämlich eine andere als in vielen Märkten: Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Casinos nur als Verlängerung einer landbasierten Konzession, und es gibt davon exakt zehn. Alles andere steht auf der Sperrliste.
Diese Seite sortiert das Angebot nach dem, was für einen Spieler in der Schweiz tatsächlich zählt: Welche der zehn konzessionierten Marken führen Craps überhaupt, wie sehen die Bonusbedingungen aus, welche Zahlungsmittel funktionieren, und was passiert mit Spielerschutz, Sperre und Steuer, wenn man trotzdem woanders spielt.
Inhaltsverzeichnis
- Die zehn konzessionierten Craps-Anbieter in der Schweiz
- Craps: Grundprinzip und Wettmechanik
- Rechtslage: Warum es nur zehn Anbieter gibt
- Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre, Einkommensnachweis
- Krypto, Anonymität und ausländische Anbieter
- Bonusstrukturen: Was Willkommenspakete wirklich kosten
- Spielangebot und Craps-Alternativen
- Jackpots.ch – die grösste Spielauswahl im ESBK-Pool
- Swisscasinos.ch – das Online-Angebot der Casino Pfäffikon-Gruppe
- Casino777.ch – die Online-Verlängerung des Casino Davos
- Mycasino.ch – das Flaggschiff aus Luzern
- Starvegas.ch – das Casino Interlaken online
- 7melons – das Grand Casino Bern online
- Pasino.ch – das Casino Meyrin online
- Swiss4win.ch – das Casino Lugano online
- Admiral.ch – die jüngere Marke im ESBK-Pool
- Casineo.ch – die neueste Marke im ESBK-Pool
- Steuerliche Lage: Gewinne aus Schweizer Online-Casinos
- FAQ – Häufig gestellte Fragen
Die zehn konzessionierten Craps-Anbieter in der Schweiz
Die Rangliste ist keine Geschmacksfrage und keine Werbung. Sie ergibt sich aus der Struktur des Marktes: Nur ein Schweizer Casino mit Bundesbewilligung darf überhaupt ein Online-Angebot betreiben, und zwar als Verlängerung seiner landbasierten Konzession. Die ESBK führt eine geschlossene Liste mit zehn Marken. Wer hier steht, hat eine Konzession; wer nicht hier steht, ist auf der Sperrliste.

| Anbieter | Konzession und Land-Casino dahinter | Online seit | Craps im Spielangebot |
|---|---|---|---|
| Jackpots.ch | ESBK-Verlängerung des Grand Casino Baden | 05.07.2019 | — |
| Swisscasinos.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | — |
| Casino777.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Davos | 09.09.2019 | — |
| Mycasino.ch | ESBK-Verlängerung des Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | — |
| Starvegas.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Interlaken | 24.02.2020 | — |
| 7melons | ESBK-Verlängerung des Grand Casino Bern | 15.09.2020 | — |
| Pasino.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Meyrin | 16.11.2020 | — |
| Swiss4win.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Lugano | 01.03.2021 | — |
| Admiral.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Mendrisio | 16.07.2025 | — |
| Casineo.ch | ESBK-Verlängerung des Casino Locarno | 17.03.2026 | — |
Die Spalte rechts fällt für jede Zeile leer aus. Das ist die wichtigste Information dieser Seite: Keiner der zehn ESBK-konzessionierten Anbieter führt Craps im ausgewiesenen Online-Spielkatalog. Wer in der Schweiz Craps online spielen will, bekommt von den lizenzierten Marken kein Tuch und keine Würfel.
Damit verschiebt sich die Frage. Es geht nicht mehr darum, das «beste Craps-Casino» unter den zehn zu küren, sondern darum, was die konzessionierten Marken einem Craps-Interessierten stattdessen anbieten, was an ausländischen Angeboten tatsächlich verfügbar wäre, und was ein Wechsel dorthin kostet.
So wurde verglichen
Die Sortierung folgt dem Datum der Online-Bewilligung – vom ersten Tag des Marktes im Sommer 2019 bis zur jüngsten Konzessionsverlängerung im März 2026. Es ist eine sachliche Reihenfolge, kein Spielerratgeber-Ranking, weil die Auswahl am Ende von einem einzigen Merkmal abhängt: dem Craps-Angebot. Da dieses Merkmal überall fehlt, rücken die anderen Eigenschaften einer Marke in den Vordergrund – Bonusstruktur, Spielbibliothek, Zahlungswege und Sperrregister.
Was die Tabelle verschweigt
Die zehn Marken unterscheiden sich durchaus, aber nicht in der Spalte, nach der die Seite benannt ist. Sie unterscheiden sich in der Spieltiefe daneben, in der Live-Casino-Präsenz, in den Bonusmechaniken, in den Auszahlungswegen und im Mindestbetrag. Wer mit Craps-Vermissen ein bestimmtes Spiel sucht, das im landbasierten Casino funktioniert – etwa den Pass-Line-Einsatz oder die Odds-Wette hinter dem Point – wird online nirgends das Original finden, sondern höchstens vereinfachte Würfelvarianten mit Show-Elementen. Die Tabelle hält das ehrlich fest, statt Lücken mit anderen Spielen zu füllen.
Craps: Grundprinzip und Wettmechanik
Craps ist kein einzelnes Spiel. Es ist eine Familie von Wetten auf den Wurf zweier Standardwürfel, mit einer eigenen Hierarchie von Einsätzen und Hausvorteilen. Wer Craps spielen will, sollte zuerst die Grundlinie verstehen, an der fast alles andere hängt: die Pass-Wette.
Grundprinzip: Der Shooter und der Point
Der Spieler, der würfelt, heisst Shooter. Im Come-Out-Roll, also dem ersten Wurf einer Runde, gewinnt der Shooter mit der Augensumme 7 oder 11 sofort – das nennt sich «Natural». Bei 2, 3 oder 12 verliert er sofort – das ist der «Crap». Jede andere Zahl (4, 5, 6, 8, 9 oder 10) wird zum «Point». Dann wird so lange weitergewürfelt, bis entweder der Point nochmals fällt (die Pass-Wette gewinnt) oder eine 7 fällt, bevor der Point wiederkehrt (die Pass-Wette verliert).
Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Würfel eine 7 zeigen, liegt bei rund 16,67 Prozent – 6 von 36 Kombinationen. Die Extreme 2 und 12 sind mit 1 zu 36 am seltensten. Diese Verteilung ist nicht symmetrisch, und sie ist der Grund, warum die Wetten unterschiedliche Hausvorteile tragen.
Die Wetten und ihre Kosten
Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette – das Gegenstück auf der anderen Seite des Tisches – liegt bei 1,40 Prozent nach deutschsprachiger Quelle, bzw. 1,36 Prozent in der Bar-12-Variante nach englischer Quelle. Der Unterschied ist klein, aber real, und Spieler, die gegen den Shooter wetten, finden die bessere Variante meist mit der Regel «Bar 12», bei der der Wurf einer 12 als Push gilt.
Die Odds-Wette hinter einer Pass- oder Don’t-Pass-Wette ist die Ausnahme vom Hausvorteil-Muster: Sie zahlt ohne Margen aus. Auf 4 oder 10 zahlt sie 2 zu 1, auf 5 oder 9 zahlt sie 3 zu 2, auf 6 oder 8 zahlt sie 6 zu 5 – und der Hausvorteil liegt bei null Prozent. Wer einen Teil seiner Wette «hinter die Linie» schiebt, spielt effektiv mit dem Haus, nicht gegen es.
Die teureren Wetten sind die Würfel-Wetten auf einmalige Kombinationen. Eine Any-Seven-Wette zahlt 4 zu 1, hat aber einen Hausvorteil von 16,67 Prozent – das ist die teuerste reguläre Craps-Wette am Tisch. Eine Place-Wette auf 5 oder 9 liegt bei 4,00 Prozent, die Place-Wette auf 6 oder 8 bei 1,52 Prozent. Wer Craps spielt, ohne die Wett-Hierarchie zu kennen, zahlt sehr schnell sehr viel.
Die Herkunft des Spiels
Craps entwickelte sich in den USA aus dem europäischen Hazard, einem englischen Würfelspiel. Bernard de Mandeville brachte es 1813 als vereinfachte Hazard-Variante nach New Orleans. John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Wettfeld ein und ermöglichte damit faire Würfel im Casino – ohne seine Reform wäre Craps das geblieben, was der Name noch andeutet: eine manipulative Strassenspiel-Variante mit kontrollierten Würfeln.
Die heutigen Craps-Würfel sind rot und durchsichtig, mit scharfen, nicht abgerundeten Kanten und weissen, gut sichtbaren Augen. Das ist keine Stilfrage: Transparenz und scharfe Kanten verhindern, dass gewichtsmanipulierte «Top-Würfel» unbemerkt bleiben.
Warum Craps online selten ist
Craps braucht einen physischen Tisch, einen Shooter, einen Stickman, das soziale Setting. Online fehlt das alles. RNG-basierte Craps-Spiele simulieren die Mechanik, verlieren aber den Rhythmus und das Mitzählen am Tisch. Live-Dealer-Craps existiert, ist aber bei weitem nicht so verbreitet wie Live-Roulette oder Live-Blackjack – die Produktionskosten sind hoch, die Auszahlung an die Studios ist kleiner.
Die Schweizer Online-Casinos setzen ihren Schwerpunkt auf das, was Spieler hier tatsächlich suchen: Spielautomaten, Jackpots, Live-Roulette, Live-Blackjack, manchmal Poker-Varianten. Craps gehört nicht in diesen Katalog – nicht aus Böswillen, sondern aus Marktnachfrage.
Rechtslage: Warum es nur zehn Anbieter gibt
Das Schweizer Geldspielgesetz ist eines der strengsten der Welt. Es definiert nicht nur, wer spielen darf, sondern vor allem, wer anbieten darf – und diese Definition lässt wenig Spielraum.

Konzession als geschlossenes System
Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Es unterscheidet zwischen Spielbanken und Lotterien/Wetten. Für Spielbanken – also klassische Casino-Spiele – ist die ESBK, die Eidgenössische Spielbankenkommission, zuständig. Für Lotterien und Sportwetten ist es die Gespa (bis 2020 Comlot).
Eine Online-Casino-Lizenz im klassischen Sinn existiert in der Schweiz nicht. Wer online Spielbanken-Spiele anbieten will, muss eine landbasierte Casino-Konzession haben und diese um den Online-Vertrieb verlängern lassen. Das ist der entscheidende Hebel: Es gibt keine «reinen» Online-Casinos, wie sie in Malta oder Curaçao gegründet werden, und es gibt auch keine weichen Übergangslösungen.
Die aktuelle Liste der ESBK
Per Stand der ESBK-Liste vom 17. März 2026 sind es zehn Marken, die eine solche Verlängerung erhalten haben. Die Liste deckt sich eins zu eins mit den grossen Schweizer Landcasinos – von Baden bis Lugano, von Luzern bis Locarno. Jede dieser Marken ist eine Tochter oder eine digitale Marke des jeweiligen Casino-Betreibers.
Die Konzessionen wurden über mehrere Jahre erteilt. Jackpots.ch eröffnete am 5. Juli 2019, Swisscasinos.ch am 2. September 2019, Casino777.ch am 9. September 2019. Mycasino.ch, Starvegas.ch, 7melons und Pasino.ch folgten 2019 bis 2020. Swiss4win.ch ging am 1. März 2021 live. Admiral.ch, die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio, kam am 16. Juli 2025 dazu – und Casineo.ch ist die jüngste Marke, deren Online-Konzession am 17. März 2026 erteilt wurde.
Das bedeutet: Auch wer schon jahrelang bei einem dieser Casinos spielt, kann nicht davon ausgehen, dass das Angebot Craps enthält. Die ESBK schreibt keine Spielkataloge vor; sie überwacht die Rahmenbedingungen.
Werbung und Bonus
Artikel 74 BGS regelt die Werbung für Geldspiele. Sie darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen, keine Minderjährigen ansprechen und keine gesperrten Personen. Werbung für nicht bewilligte Spiele ist verboten.
Es gibt keine festgelegte Bonus-Obergrenze. Die ESBK hat sich gegen einen harten Deckel entschieden, weil ein Bonus in einem regulierten Markt weniger Schäden anrichten kann als ein unregulierter Anbieter, der mit jedem Mittel Akquise betreibt. Was bleibt, ist die inhaltliche Prüfung: Verstösst ein Willkommensbonus gegen Sozialkonzept oder Spielsperre, ist er nicht zulässig.
Blockliste und DNS-Sperre
Wer ohne Schweizer Konzession Spielbanken-Spiele an Schweizer Spieler vertreibt, macht sich strafbar. Die ESBK führt eine Sperrliste mit Domains, die vom Internet-Provider in der Schweiz per DNS gesperrt werden. Der Mechanismus greift auf der Netzebene – wer eine Schweizer IP hat, kommt auf eine gesperrte Domain in der Regel nicht durch.
Die Folgen für Spieler sind asymmetrisch: Sie werden nicht strafrechtlich verfolgt, das hat die ESBK mehrfach klargestellt. Aber sie spielen ohne jeden Schutz des Schweizer Rechts – kein Sozialkonzept, keine Spielsperre, keine Auszahlungsgarantie, kein Steuerfreibetrag. Mehr dazu im Abschnitt zu ausländischen Angeboten.
Spielerschutz: Sozialkonzept, Spielsperre, Einkommensnachweis
Der Spielerschutz im Schweizer System ist keine Marketingfloskel, sondern eine genehmigungspflichtige Pflicht. Jedes konzessionierte Casino braucht ein anerkanntes Sozialkonzept, und die Anforderungen sind konkret.
Das Sozialkonzept
Das Sozialkonzept jedes Casinos beschreibt, wie gefährdete Spieler erkannt, angesprochen und gegebenenfalls gesperrt werden. Es umfasst Schulungen des Personals, Frühwarnsysteme im Spielverhalten und die Pflicht, bei häufigem oder hochvolumigem Spiel einen Einkommens- bzw. Vermögensnachweis zu verlangen.
Konkret heisst das: Wer regelmässig spielt oder mit hohen Einsätzen, muss Belege über die finanziellen Verhältnisse vorlegen. Liegen keine Unterlagen vor – oder zeigen sie, dass das Spielvolumen nicht zum Einkommen passt –, wird die Person gesperrt. Das ist kein Bonus-Verbot und kein Einsatzlimit im klassischen Sinn, sondern eine einkommensbasierte Eignungsprüfung. Sie ist die strengste Form des «Responsible Gambling» in einem westlichen Markt.
Die Spielsperre
Eine Spielsperre gilt schweizweit – und seit dem 7. Januar 2025 auch in Liechtenstein. Wer sich bei Jackpots.ch sperren lässt, kann bei keinem anderen konzessionierten Casino mehr spielen, weder online noch landbasiert, und auch nicht an den grossen Lotterien. Die Sperre wird in einem zentralen Register geführt.
Eine freiwillige Sperre kann frühestens nach drei Monaten aufgehoben werden – und nur, wenn der Sperrgrund nicht mehr besteht. Wer also wegen Spielsucht gesperrt wurde, bekommt die Sperre nicht durch eine Wartedauer gelöst. Eine Aufhebung erfordert eine aktuelle Begutachtung.
Die Sperre ist unabhängig von der Marke. Das ist der grosse Unterschied zu vielen ausländischen Märkten, wo jede Marke ihre eigene Sperre führt und ein Spieler theoretisch von Marke zu Marke wandert. In der Schweiz geht das nicht.
Werbung an gesperrte Personen
Casinos dürfen gesperrte Personen nicht bewerben. Auch eine indirekte Werbung – ein Bonus an eine E-Mail-Adresse, die im Sperrregister steht – ist unzulässig. Die ESBK prüft das aktiv.
Limits und Eigenkontrolle
Es gibt keine gesetzliche fixe Einsatz- oder Einzahlungs-Obergrenze in Franken. Stattdessen setzt das Sozialkonzept den Rahmen: Spieler können selbst Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits setzen, und das Casino muss sie auf das Risiko hoher Limits hinweisen. Für Hochrisikospieler gilt die Einkommensprüfung.
Diese Architektur bedeutet, dass der Schweizer Spielerschutz nicht auf einer Zahl beruht («maximal CHF 1’000 pro Woche»), sondern auf einem Prozess. Wer sich sperren lässt, sperrt sich schweizweit. Wer hohe Einsätze macht, muss sein Einkommen offenlegen. Wer auffällt, wird angesprochen.
Krypto, Anonymität und ausländische Anbieter
Die Schweizer Werbung für «Bitcoin-Casinos» und «Crypto-Craps» ist unübersehbar. Sie zielt auf Spieler, die entweder das Spiel suchen, das die konzessionierten Marken nicht führen, oder die Anonymität, die das Schweizer System per Gesetz ausschliesst. Beide Wünsche kollidieren mit dem BGS.
Warum ESBK-Casinos kein Krypto anbieten
Die Schweizer Spielbanken sind als Geldinstitute im weiteren Sinn reguliert. Sie nehmen Einzahlungen in Franken entgegen, über TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Banküberweisungen. Krypto-Zahlungen sind in dieser Architektur nicht vorgesehen – nicht aus technischen Gründen, sondern aus aufsichtsrechtlichen: Eine Krypto-Einzahlung ohne vollständige Identifikation des Senders widerspricht der Geldwäscherei-Gesetzgebung.
Das bedeutet: Wer bei einem Schweizer Casino spielt, spielt mit voller Identifikation, in Franken, über regulierte Zahlungswege. Das ist das Gegenteil von anonym.
Was Anonymität in der Schweiz kosten würde
Anonymes Spiel ist in der Schweiz nicht möglich. Die Verifikation der Identität ist Pflicht. Wer ein Konto eröffnet, muss sich ausweisen. Wer höhere Einsätze macht, muss zusätzlich sein Einkommen belegen. Diese Pflichten stehen im Geldspielgesetz und in der Geldwäscherei-Verordnung.
Spieler, die aus einem ausländischen Krypto-Casino kommen, sehen diese Pflichten als Hindernis. Sie sind aber der Preis für die Vorteile des regulierten Marktes: Sozialkonzept, Spielsperre, staatliche Aufsicht und ein lokaler Gerichtsstand. Es gibt jedoch keine staatliche Einlagensicherung oder Auszahlungsgarantie, Steuerfreibetrag.
Was mit ausländischen Craps-Seiten passiert
Wer in der Schweiz auf einer ausländischen Casino-Seite spielt – mit oder ohne Krypto, mit oder ohne VPN – tut das ausserhalb des Geltungsbereichs des BGS. Konkret heisst das:
Die ESBK führt eine Sperrliste mit Domains, die in der Schweiz per DNS gesperrt sind. Wer eine Schweizer IP hat und die Seite direkt ansteuert, erreicht sie in der Regel nicht. Es gibt Wege, das zu umgehen – VPN, ausländische SIM, DNS-Änderung. Rechtlich bleibt die Lage für den Spieler gleich: Er spielt ungeschützt.
Die Konsequenzen sind nicht strafrechtlich. Die ESBK stellt klar, dass Spieler nicht verfolgt werden. Verfolgt wird der Anbieter, der ohne Konzession in den Schweizer Markt drängt. Aber der Spieler verliert:
- Spielerschutz: Kein Sozialkonzept, keine zentrale Spielsperre. Wer sich bei Marke A sperren lässt, kann bei Marke B weiterspielen.
- Auszahlungssicherheit: Keine Schweizer Aufsicht über die Trennung von Spiel- und Betriebsmitteln. Konkursfälle sind in unregulierten Märkten nicht selten.
- Steuer: Gewinne aus nicht konzessionierten Spielen sind in der Schweiz ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Wer den Freibetrag von rund CHF 1 Million (Verrechnungssteuer) nutzen will, muss auf einem Schweizer Konto spielen.
- Konfliktlösung: Es gibt keine Schweizer Schlichtungsstelle. Streitfälle laufen über den Anbieter-Sitz – oft Zypern, Curaçao oder Malta.
Die Frage «Wo finde ich Craps?» wird damit zu einer Standortfrage: Wer bereit ist, die Schweizer Vorteile aufzugeben, findet Craps auf praktisch jedem grossen Offshore-Casino. Wer die Vorteile behalten will, findet Craps nirgends in der Schweiz.
Crypto-Casinos konkret
Es gibt einen separaten Suchraum für «crypto craps casino» und «bitcoin casino craps». Diese Begriffe beschreiben Offshore-Casinos, die Krypto-Einzahlungen akzeptieren und Craps im Spielkatalog führen. Aus Schweizer Sicht sind sie ungeschützt: keine Konzession, keine Sperre im Schweizer System, keine Auszahlungsgarantie, keine Steuerfreiheit.
Wer in den Foren liest, stösst auf «Bitcoin-Casino mit Craps»-Empfehlungen, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben. Diese Empfehlungen stammen aus Testberichten, Affiliate-Seiten und Crypto-Glücksspiel-Redaktionen, die nicht aus dem Schweizer Rechtsraum kommen und das Schweizer Recht nicht anwenden. Sie sind für Schweizer Spieler verfügbar – rechtlich geschützt sind sie nicht.
Bonusstrukturen: Was Willkommenspakete wirklich kosten
Die Schweizer Online-Casinos werben mit Willkommensboni. Wie überall im Glücksspiel sind die Werbung und die Bedingungen zwei verschiedene Dinge.
Was die ESBK zu Bonussen sagt
Das BGS setzt keinen fixen Bonus-Deckel. Es setzt aber einen Rahmen: Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein. Boni, die Sozialkonzept oder Spielsperre aushöhlen, sind unzulässig.
In der Praxis bedeutet das: Die grosszügigen Bonus-Stacks, die in unregulierten Märkten üblich sind – 200 Prozent auf die ersten vier Einzahlungen, plus 200 Freispiele – kommen in der Schweiz selten vor. Was bleibt, sind moderate Pakete mit klaren Bedingungen.
Die Mechanik eines typischen Schweizer Bonus
Ein typischer Schweizer Willkommensbonus ist ein Einzahlungsbonus, der an einen Multiplikator gebunden ist. Wer CHF 100 einzahlt und einen 100-Prozent-Bonus beansprucht, spielt anschliessend mit CHF 200 auf dem Konto. Der Bonus wird nicht bar ausgezahlt, sondern muss zuerst umgesetzt werden – bei einem Multiplikator von 35x muss der Spieler den Bonusbetrag 35-mal durchspielen, bevor eine Auszahlung möglich ist.
Hier setzt die Rechnung an, die viele Spieler nicht machen: 35 x CHF 100 = CHF 3’500 Umsatz. Bei einem Spiel mit 96 Prozent RTP bedeutet das einen erwarteten Verlust von 3’500 x (1 – 0,96) = CHF 140, zusätzlich zum bereits eingezahlten Betrag. Ein «Bonus von CHF 100» kann unter diesen Bedingungen ein Verlustgeschäft sein, bevor ein einziger Franken Gewinn realisiert wird.
Das Band der Einsatzzeit
Wie lange ein Spieler braucht, um den Bonus freizuspielen, hängt vom Einsatz ab. Bei einem durchschnittlichen Einsatz von CHF 1 pro Runde braucht es 3’500 Runden. Eine typische Online-Slot-Runde dauert rund fünf Sekunden – einschliesslich Spin-Animation und Bestätigung. 3’500 Runden entsprechen damit rund 17’500 Sekunden, also etwa 4,9 Stunden konzentriertes Spiel.
Dieses Band – nicht ein einzelner Stundenwert – ist die relevante Information. Wer mit kleineren Einsätzen spielt, braucht entsprechend länger. Wer mit höheren Einsätzen spielt, ist schneller durch, riskiert aber schneller, in einem Tag das Sozialkonzept auszulösen, das zur Einkommensprüfung führt.
Warum Bonusbedingungen das Spiel verändern
Ein Bonus verändert die Spielstrategie. Ohne Bonus kann ein Spieler jederzeit auszahlen. Mit Bonus ist er an die Bedingungen gebunden. Wer vor Erfüllung der Bedingungen auszahlt, verliert den Bonus und alle damit erzielten Gewinne. Wer die Bedingungen nicht erfüllt, hat den Bonus «durchgespielt» und nimmt den erwarteten Verlust mit.
Für Craps-Spieler ist das besonders relevant: Wenn das Casino den Bonus an Spielautomaten koppelt (was in der Schweiz die Regel ist), ist Craps für den Umsatz ohnehin nicht zugelassen. Der Spieler müsste auf Slots ausweichen, um den Bonus freizuspielen – mit einem anderen Hausvorteil, einer anderen Spielmechanik, einem anderen Risiko.
Was ein Bonus in Franken wirklich bedeutet
Eine seriöse Bonus-Bewertung nennt drei Zahlen: den Bonusbetrag, den Multiplikator, den maximalen Auszahlungsbetrag. Sie nennt auch die zugelassenen Spiele und die zeitliche Frist. Wer nur den Bonusbetrag kommuniziert, verschweigt den Rest.
Beispielrechnung: CHF 200 Bonus, 30x Multiplikator, Slots mit 96 Prozent RTP, maximaler Auszahlungsbetrag CHF 1’000, Frist 30 Tage. Erforderlicher Umsatz: 200 x 30 = 6’000 Franken. Erwarteter Verlust: 6’000 x (1 – 0,96) = 240 Franken. Bei einem maximalen Auszahlungsbetrag von 1’000 Franken ist der Spieler 240 Franken «hinten», bevor er überhaupt spielt – und das nur, wenn er die 6’000 Franken durchspielt, ohne vorher auszusteigen.
Das ist nicht per se schlecht. Es ist die Mechanik. Wer sie nicht versteht, versteht den Bonus nicht.
Spielangebot und Craps-Alternativen
Die Schweizer Online-Casinos führen jeweils einige hundert bis über tausend Titel. Craps gehört nicht dazu. Was sie führen, sind Spielautomaten, Jackpots, Tischspiele und Live-Casino.
Das Spiel, das Craps am nächsten kommt
Kein konzessioniertes Schweizer Online-Casino führt Craps. Wer Würfel-Faszination mitbringt, findet in der Schweiz nur Spielautomaten mit Würfel-Themen – «Dice», «Roll the Dice», «Crown of Cairo» und ähnliche Titel. Diese sind keine Craps-Spiele; sie sind Würfel-Slots mit Craps-Optik. Die Mechanik ist eine ganz andere.
Live-Casino-Angebote
Mehrere Schweizer Casinos bieten Live-Dealer-Spiele an: Roulette, Blackjack, Baccarat, Game Shows. Live-Craps ist in dieser Auswahl selten – die wenigen Studios, die es produzieren (Evolution, Pragmatic Play Live), liefern es vor allem an internationale Märkte.
Einige internationale Plattformen führen Live-Craps, aber sie sind nicht in der Schweiz konzessioniert. Wer sie nutzt, verlässt den geschützten Rahmen.
Tischspiel-Varianten
Die klassischen Tischspiele – Roulette, Blackjack, Baccarat, verschiedene Poker-Formen – sind in jedem konzessionierten Casino verfügbar, sowohl RNG-basiert als auch im Live-Dealer-Format. Sie decken das Spielbedürfnis breit ab, aber Craps-Spieler suchen Craps.
Slots und Volatilität
Die Spielauswahl der Schweizer Casinos ist slot-lastig. Die Spanne reicht von niedrig volatilen Titeln mit kleinen, häufigen Gewinnen bis zu hoch volatilen Titeln mit seltenen, grossen Ausschlägen. Die Volatilität ist die wichtigste Eigenschaft, die ein Spieler kennen sollte, bevor er einen Slot wählt – sie bestimmt, wie lange ein Guthaben typischerweise hält.
Die Craps-Wetten-Hierarchie hat eine ähnliche Logik: Die Pass-Wette mit 1,41 Prozent Hausvorteil ist «niedrige Volatilität», die Any-Seven-Wette mit 16,67 Prozent ist «hohe Volatilität». Wer die eine ohne die andere kennt, kennt das Spiel nicht.
Jackpots.ch – die grösste Spielauswahl im ESBK-Pool
Jackpots.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Baden und damit der älteste und grösste Online-Auftritt im Schweizer ESBK-Pool. Die Seite ging am 5. Juli 2019 live – am Tag, an dem das BGS in Kraft trat.
Was Jackpots.ch anders macht
Das Grand Casino Baden ist eines der umsatzstärksten Landcasinos der Schweiz. Die Online-Verlängerung profitiert von dieser Skalierung: Der Spielkatalog ist breit, die Jackpots sind hoch, das Live-Casino ist umfassend. Jackpots.ch führt auch Tischspiele, die in kleineren Häusern fehlen.
Craps-Status
Trotz der Grösse führt Jackpots.ch kein Craps im ausgewiesenen Spielkatalog. Die Spielauswahl konzentriert sich auf das, was der Markt nachfragt – Slots, Live-Tische, Jackpots – und auf das, was die ESBK-Rahmenbedingungen sinnvoll abdecken.
Zahlungsmethoden
Jackpots.ch akzeptiert TWINT, PostFinance, Kreditkarten, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard als Einzahlungsmethoden. Damit ist die Schweizer Standardpalette abgedeckt – Bargeld-Codes über die Post, mobile Zahlung per TWINT, klassische Banküberweisung. Auszahlungen laufen über denselben Weg zurück.
Verantwortungsbewusstes Spielen
Jackpots.ch betreibt die Spielsperre als Teil des schweizweiten Registers. Eine Sperre, die hier beantragt wird, gilt sofort für alle konzessionierten Casinos in der Schweiz und in Liechtenstein. Das ist eine der wenigen Funktionen, die ein zentrales Register abbildet – sie funktioniert nur, weil das Register zentral ist.
Swisscasinos.ch – das Online-Angebot der Casino Pfäffikon-Gruppe
Swisscasinos.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Pfäffikon. Die Gruppe betreibt mehrere landbasierte Casinos in der Deutschschweiz, darunter das Casino Pfäffikon selbst, und bündelt das Online-Angebot unter einer gemeinsamen Marke. Online seit 2. September 2019.
Profil
Swisscasinos.ch positioniert sich als direkte Online-Spiegelung der landbasierten Casino-Erfahrung. Die Marke ist in der Deutschschweiz stark verankert, der Markenname trägt. Die Spielauswahl ist solide, mit dem Schwerpunkt auf Spielautomaten und Live-Tischen.
Craps-Status — Swisscasinos
Kein Craps im ausgewiesenen Online-Spielkatalog. Die Spielauswahl folgt den gleichen Mustern wie bei den anderen ESBK-konzessionierten Anbietern.
Zahlungsmethoden — Swisscasinos
Swisscasinos.ch akzeptiert Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Damit deckt die Marke die meisten Schweizer Zahlungswege ab, einschliesslich Diners Club und Discover, was nicht alle Konkurrenten bieten.
Eignung
Für Spieler, die eine etablierte, breit aufgestellte Marke mit deutscher Sprachführung und direkter Verbindung zu einem grossen Landcasino suchen, ist Swisscasinos.ch eine naheliegende Wahl. Wer Craps sucht, wird auch hier nicht fündig.
Casino777.ch – die Online-Verlängerung des Casino Davos
Casino777.ch ist die Online-Marke des Casino Davos und gehört zur 777-Gruppe, die international in mehreren europäischen Märkten aktiv ist. In der Schweiz ist die Marke seit 9. September 2019 online.
Profil — Casino777.ch
Casino777.ch ist bekannt für ein grosses Spielangebot und eine breite Palette an Jackpot-Slots. Die internationale Erfahrung der Marke zeigt sich in der Spieltiefe, die in der Schweiz vor allem bei Slots und Live-Dealer-Spielen sichtbar wird.
Craps-Status — Casino777.ch
Kein Craps im ausgewiesenen Spielkatalog. Casino777.ch fokussiert auf das Mainstream-Segment.
Zahlungsmethoden — Casino777.ch
Casino777.ch akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung. Das Casino erhebt keine Einzahlungsgebühren – ein Detail, das in der Schweizer Online-Landschaft nicht selbstverständlich ist, auch wenn die meisten Marken inzwischen gebührenfrei arbeiten.
Eignung — Casino777.ch
Casino777.ch ist für Spieler interessant, die einen grossen Slot-Katalog mit vielen internationalen Titeln suchen. Die Marke ist zudem eine der wenigen, die explizit auf Gebührenfreiheit hinweist. Craps-Spieler finden das Spiel hier nicht.
Mycasino.ch – das Flaggschiff aus Luzern
Mycasino.ch ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Luzern und eines der bekanntesten Online-Casinos der Schweiz. Die Seite ging am 22. August 2019 live, drei Wochen nach den ersten Konzessionen.
Profil — Mycasino.ch
Das Grand Casino Luzern ist eines der grössten und bekanntesten Schweizer Landcasinos. Die Online-Marke profitiert von dieser Bekanntheit, hat einen grossen Spielkatalog, ein gut ausgebautes Live-Casino und ein aktives Bonusprogramm. Mycasino.ch gehört zu den Marken, die ihre Bonusstruktur regelmässig anpassen.
Craps-Status — Mycasino.ch
Wie die anderen konzessionierten Marken: kein Craps im ausgewiesenen Spielkatalog. Der Schwerpunkt liegt klar auf Slots, Live-Tischen und Jackpots.
Auszahlungsmodalitäten
Bei Mycasino.ch liegt der Mindestbetrag für eine Auszahlung bei CHF 10. Liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden – eine kundenfreundliche Regelung, die verhindert, dass kleine Restbeträge auf dem Konto «kleben bleiben».
Eignung — Mycasino.ch
Mycasino.ch ist für Spieler geeignet, die ein grosses, breit aufgestelltes Angebot mit starker Live-Casino-Komponente suchen und das Grand Casino Luzern als Marke kennen. Craps sucht man hier vergebens.
Starvegas.ch – das Casino Interlaken online
Starvegas.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Interlaken und gehört zur Schweizer Star-Vegas-Gruppe, die international in mehreren Märkten aktiv ist. Die Online-Marke ging am 24. Februar 2020 live.
Profil — Starvegas
Starvegas.ch positioniert sich als internationales Casino mit Schweizer Bewilligung. Die Spielauswahl ist breit, mit Slots, Live-Tischen und einer soliden Auswahl an Tischspielen. Die internationale Erfahrung der Marke zeigt sich im Spielportfolio.
Craps-Status — Starvegas
Kein Craps im ausgewiesenen Online-Spielkatalog. Der Schwerpunkt liegt auf Slots und Live-Dealer-Spielen.
Zahlungsmethoden — Starvegas
Starvegas.ch akzeptiert VISA/Mastercard, TWINT, Skrill/Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Damit ist die Marke eine der wenigen ESBK-Casinos, die Aircash Abon anbieten – ein Prepaid-System, das vor allem von Spielern genutzt wird, die keine Kreditkarte haben oder keine hinterlassen wollen.
Eignung — Starvegas
Für Spieler, die ein internationales Casino mit Schweizer Konzession suchen und auf Aircash Abon oder Skrill/Neteller als Zahlungsweg Wert legen, ist Starvegas.ch eine Option. Craps wird auch hier nicht angeboten.
7melons – das Grand Casino Bern online
7melons ist die Online-Verlängerung des Grand Casino Bern und ging am 15. September 2020 live. Die Marke ist nach dem bernischen «7Melonen»-Symbol benannt, das auf das Berner Wappen zurückgeht.
Profil — 7melons
7melons ist eine der grösseren Marken im ESBK-Pool, mit einem breiten Spielangebot und einer soliden Live-Casino-Komponente. Die Marke ist in der Deutschschweiz stark, profitiert vom Standortvorteil des Grand Casino Bern.
Craps-Status — 7melons
Kein Craps im ausgewiesenen Spielkatalog.
Zahlungsmethoden — 7melons
7melons akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10. Bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000 – eine Praxis, die die übliche Standardgrenze für PostFinance-Zahlungen widerspiegelt.
Eignung — 7melons
7melons ist für Spieler interessant, die eine etablierte Marke mit grossem Spielportfolio und starker Live-Casino-Komponente suchen. Craps ist auch hier nicht im Katalog.
Pasino.ch – das Casino Meyrin online
Pasino.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Meyrin und gehört zur Gruppe Partouche, einem grossen französischen Casino-Betreiber. Die Marke ging am 16. November 2020 online.
Profil — Pasino.ch
Pasino.ch führt einen französisch geprägten Markenauftritt, mit einer Spielauswahl, die auch Roulette-Français- und andere europäische Tischvarianten umfasst. Die Marke ist zweisprachig ausgerichtet, mit Französisch als erster und Deutsch als zweiter Sprache.
Craps-Status — Pasino.ch
Das Casino bietet kein Craps an; der Schwerpunkt liegt auf europäischen Tischklassikern und einem grossen Slot-Portfolio.
Zahlungsmethoden — Pasino.ch
Pasino.ch akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Der Mindestbetrag für eine Einzahlung beträgt CHF 10, der Mindestbetrag für eine Auszahlung sogar nur CHF 0,01 – eine ungewöhnlich niedrige Schwelle, die es ermöglicht, auch kleine Restbeträge auszahlen zu lassen.
Eignung — Pasino.ch
Pasino.ch ist für Spieler interessant, die ein zweisprachiges Angebot mit französischer Markenführung und niedriger Auszahlungsschwelle suchen. Craps ist auch hier nicht im Katalog.
Swiss4win.ch – das Casino Lugano online
Swiss4win.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Lugano und gehört zur Casinò Lugano SA. Die Marke ging am 1. März 2021 online und ist die zweitjüngste im Pool, nach Admiral.ch und Casineo.ch.
Profil — Swiss4win
Swiss4win.ch positioniert sich als Online-Casino mit Tessiner Wurzeln. Die Marke ist zweisprachig (Italienisch und Deutsch), mit einem Spielportfolio, das auch international geprägt ist.
Craps-Status — Swiss4win
Craps ist aktuell nicht im Angebot; das Portfolio fokussiert sich auf Slots und internationale Live-Tische.
Zahlungsmethoden — Swiss4win
Swiss4win.ch bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10 ohne Zusatzgebühren an. Die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Weitere Zahlungsmethoden sind im Standardportfolio der ESBK-Casinos.
Eignung — Swiss4win
Swiss4win.ch ist für Spieler interessant, die TWINT als bevorzugten Zahlungsweg nutzen und ein gebührenfreies Einzahlungserlebnis suchen. Craps sucht man auch hier vergebens.
Admiral.ch – die jüngere Marke im ESBK-Pool
Admiral.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Mendrisio und gehört zur Admiral-Gruppe, die in Österreich und anderen Märkten aktiv ist. Die Online-Marke ging am 16. Juli 2025 live und ist damit eine der jüngeren Marken im ESBK-Pool.
Profil — Admiral.ch
Admiral.ch ist neu im Markt und hat noch nicht die Spieltiefe der älteren Marken. Das Spielportfolio wächst, die Positionierung ist klassisch – Slots, Live-Casino, Tischspiele.
Craps-Status — Admiral.ch
Im Spielkatalog ist kein Craps verfügbar.
Zahlungsmethoden — Admiral.ch
Admiral.ch akzeptiert Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint für Einzahlungen und Auszahlungen. Damit deckt die Marke das Standardportfolio ab, mit Skrill und Neteller als e-Wallet-Optionen.
Eignung — Admiral.ch
Admiral.ch ist für Spieler interessant, die eine neue Marke mit wachsendem Portfolio suchen und auf e-Wallet-Zahlungswege Wert legen. Craps wird nicht angeboten.
Casineo.ch – die neueste Marke im ESBK-Pool
Casineo.ch ist die Online-Verlängerung des Casino Locarno und die jüngste Marke im ESBK-Pool. Die Online-Konzession wurde am 17. März 2026 erteilt – de facto zeitgleich mit der Erstellung der aktuellen ESBK-Liste.
Profil — Casineo
Casineo.ch ist die neueste Schweizer Online-Casino-Marke und hat entsprechend noch ein schmales Portfolio. Die Spielauswahl ist im Aufbau, die Marke ist zweisprachig (Italienisch und Deutsch), mit Tessiner Identität.
Craps-Status — Casineo
Das Angebot umfasst derzeit keine Craps-Spiele.
Zahlungsmethoden — Casineo
Bei Casineo.ch beträgt die Mindesteinzahlung für alle Einzahlungsmethoden CHF 10. Zu den Zahlungsmethoden gehören TWINT, Kreditkarten und PostFinance – ein bewusst schmales Portfolio für eine neue Marke.
Eignung — Casineo
Casineo.ch ist eine Option für Spieler, die eine neue, kleine Marke mit Tessiner Identität suchen. Das Portfolio ist noch schmal, und Craps gehört nicht zum Angebot.
Steuerliche Lage: Gewinne aus Schweizer Online-Casinos
Die Schweiz besteuert Glücksspielgewinne anders als die meisten anderen Länder. Es gibt einen Freibetrag – und darüber wird es kompliziert.
Gewinne bis rund CHF 1 Million steuerfrei
Gewinne aus Schweizer Lotterien und konzessionierten Online-Casinos sind bis zu einem Betrag von rund CHF 1 Million steuerfrei. Der genaue Wert ist indexiert und liegt für das Steuerjahr 2026 bei rund CHF 1,07 Millionen.
Oberhalb dieses Freibetrags fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf den übersteigenden Betrag an (Art. 24 lit. ibis DBG). Die Verrechnungssteuer ist eine direkte Steuer auf den Gewinn, nicht auf das Einkommen – sie wird vom Casino abgezogen, bevor der Gewinn ausgezahlt wird. Der Spieler bekommt die Verrechnungssteuer über die Steuererklärung zurück, sofern sein Einkommen unter dem Schwellenwert liegt, ab dem die Verrechnungssteuer verrechnet wird.
Gewinne aus ausländischen Casinos
Gewinne aus nicht konzessionierten Casinos – also aus ausländischen Online-Casinos, Krypto-Casinos und auf der Sperrliste stehenden Anbietern – sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig. Sie werden als «übrige Einkünfte» in der Steuererklärung deklariert und mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert.
Das bedeutet: Wer CHF 10’000 in einem Offshore-Casino gewinnt und auszahlt, muss diesen Betrag in der Schweizer Steuererklärung angeben. Wer CHF 1 Million in einem Schweizer Casino gewinnt, muss nichts angeben – die Verrechnungssteuer wird intern verrechnet.
Die Konsequenz: Ausländische Casinos sind nicht nur aufsichtsrechtlich, sondern auch steuerlich teurer. Der steuerliche Vorteil des Schweizer Marktes ist konkret und messbar.
Hinweis
Diese Darstellung ersetzt keine Steuerberatung. Wer grosse Gewinne erwartet oder verbucht, sollte mit einem Steuerberater sprechen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Ist «beste craps online casinos schweiz» in der Schweiz legal?
In der Schweiz sind nur zehn Online-Casinos konzessioniert, alle als Online-Verlängerung eines landbasierten Casinos. Keines dieser zehn Casinos führt Craps im ausgewiesenen Spielkatalog. Wer auf einer ausländischen Craps-Seite spielt, tut dies ausserhalb des Schweizer Rechtsrahmens, ohne Spielerschutz und ohne Steuerfreibetrag – strafbar macht sich der Anbieter, nicht der Spieler.
Woran erkenne ich ein von der ESBK lizenziertes Online-Casino?
Jedes konzessionierte Schweizer Online-Casino trägt einen Hinweis auf die ESBK-Bewilligung im Footer, nennt das landbasierte Casino, von dem die Online-Konzession abgeleitet ist, und ist in der offiziellen Liste der ESBK geführt. Die Liste umfasst zehn Domains – alle anderen sind nicht bewilligt.
Wie funktioniert eine Spielsperre in der Schweiz?
Eine Spielsperre wird zentral registriert und gilt schweizweit sowie in Liechtenstein. Sie wird bei einem konzessionierten Casino beantragt und wirkt sofort für alle Glücksspielangebote unter Schweizer Konzession. Die Sperre kann frühestens nach drei Monaten und nur bei Wegfall des Sperrgrunds aufgehoben werden.
Sind Casino-Gewinne in der Schweiz steuerfrei?
Gewinne aus konzessionierten Schweizer Online-Casinos sind bis rund CHF 1,07 Millionen (Stand 2026) steuerfrei, darüber fällt eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent an. Gewinne aus ausländischen Casinos sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig und müssen in der Steuererklärung deklariert werden.
Was passiert mit ausländischen Casino-Seiten auf der Sperrliste?
Die ESBK führt eine Liste von Domains, die in der Schweiz per DNS-Sperre blockiert werden. Anbieter ohne Konzession machen sich strafbar; Spieler werden nicht verfolgt, spielen aber ohne Sozialkonzept, ohne zentrale Spielsperre und ohne Schweizer Auszahlungsschutz.
Welche Zahlungsmethoden bieten Schweizer Online-Casinos an?
Die zehn ESBK-Casinos akzeptieren alle TWINT, Kreditkarten, PostFinance und Banküberweisung als Standard. Einige erweitern das Portfolio um Apple Pay, Skrill/Neteller, Paysafecard, Aircash Abon oder Diners Club/Discover. Mindesteinzahlungen liegen in der Regel bei CHF 10. Krypto-Zahlungen werden nicht angeboten.
Verfasst vom Team von „Casino Prepaid Info”.