100 Freispiele ohne Einzahlung 2026: Lizenz, Mechanik, Kostenfalle
Stand: 1 Oktober 2026 — geprüft gegen die Liste der konzessionierten Online-Spielbanken der ESBK.

Wer hier landet, hat meist schon eine konkrete Vorstellung: 100 Freispiele, kein eigenes Geld riskiert, im besten Fall ein auszahlbarer Gewinn. Was die Werbung unterschlägt, ist die Mechanik hinter dem Angebot — und genau darauf zielt dieser Text. Die Schweizer Marktregeln sind schmal, aber siebengängig: nur zehn Online-Spielbanken besitzen überhaupt eine Konzession, die Umsatzmultiplikatoren variieren, eine Spielsperre wirkt marktweit, Gewinne aus Freispielen sind nicht automatisch auszahlbar. Wer die Konsequenzen vor der ersten Einzahlung kennt, trifft die bessere Wahl.
Inhaltsverzeichnis
- Was «100 Freispiele ohne Einzahlung» in der Schweiz überhaupt bedeutet
- Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken
- Wie die Umsatzmechanik einen Bonus in echtes Geld verwandelt (oder nicht)
- Welche Zahlungsmethoden in den zehn Spielbanken verfügbar sind
- Was die Spielsperre für ein 100-Freispiel-Angebot bedeutet
- Welche Live-Casino-Anbieter hinter den zehn Schweizer Marken stehen
- Was die Rechtslage für die Spielerin konkret bedeutet
- Was die zehn Anbieter im Detail bieten — und wo jeder einzelne seine Stärke hat
- Was passiert, wenn das Angebot nicht passt
- Wie sich der Schweizer Markt in den nächsten Monaten verändern könnte
- Was eine Spielerin konkret tun kann, um das beste Angebot zu finden
- Häufig gestellte Fragen
Was «100 Freispiele ohne Einzahlung» in der Schweiz überhaupt bedeutet
Hundert Gratisdrehungen ohne Einzahlung klingen nach Geschenk. In der Schweizer Lizenzrealität sind sie das nur teilweise. Ein Freispiel ist ein vorab finanzierter Spin an einem Spielautomaten, dessen Einsatzwert vom Anbieter festgelegt wird — bei einem im Willkommenspaket häufig genutzten Wert von CHF 0.10 pro Spin entsprechen 100 Freispiele CHF 10.- an Slot-Einsatz, die das Haus trägt. Das Ergebnis jedes Spins gehört dem Spielerkonto als Bonusgeld, nicht als Echtgeld. Genau an dieser Stelle setzt jede Klausel an, die das Marketing verschweigt.

Ohne eigene Einzahlung heisst hierzulande: keine Notwendigkeit, vor der Nutzung Geld zu überweisen, aber sehr wohl die Pflicht, sich bei einem lizenzierten Anbieter zu registrieren und identitätszuprüfen. Wer in einem Schweizer Online-Casino spielt, hinterlässt Spuren, die der Geldspielgesetzgeber ausdrücklich verlangt. Anonym spielen ist technisch und rechtlich ausgeschlossen. Die Drehungen selbst sind risikofrei in Bezug auf die eigene Kasse, nicht risikofrei im Hinblick auf das, was mit den Gewinnen geschieht.
Die zweite Eigenheit ist die Übertragung auf Echtgeld. Bei den meisten Schweizer Anbietern müssen Bonusgewinne aus Freispielen erst umgesetzt werden, bevor sie auszahlbar werden. Eine Drehung, die nominell CHF 50.- ausschüttet, ist selten CHF 50.- wert, wenn ein 30-, 35- oder 40-facher Umsatz darüberliegt. Bei Tischspielen verschärft sich der Faktor teilweise auf das 300-Fache, was eine Auszahlung praktisch unmöglich macht — Jackpots schreibt das so in seine Bonusbedingungen. Wer die Mechanik nicht versteht, verspielt die vermeintliche Grosszügigkeit an die Rollbedingungen, die in den Bedingungen stehen, aber niemand liest.
Drittens: Steuern. Gewinne aus Schweizer Online-Spielbanken sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei — ein Betrag, der von der Verrechnungssteuer nicht erfasst wird. Wer deutlich unter dieser Schwelle spielt, was bei 100 Freispielen ohne Einzahlung faktisch immer der Fall ist, hat steuerlich nichts zu deklarieren. Wer die Schwelle überschreitet, was bei einem 100er-Freispielpaket praktisch ausgeschlossen ist, schuldet auf dem Mehrbetrag 35% Verrechnungssteuer. Bei Freispielen ohne Einzahlung verschiebt sich die Frage daher fast immer nach unten, zu den Umsatzbedingungen.
Viertens: Spielerschutz schlägt jeden Marketing-Text. Wer eine Spielsperre aktiviert hat, kann nirgendwo in der Schweiz mehr spielen — auch nicht an einem 100-Freispiel-Angebot, das keine Einzahlung verlangt. Wer ein monatliches Einzahlungslimit von CHF 50.- setzt, kann sich an einem Willkommenspaket versuchen, das eine Mindesteinzahlung von CHF 100.- verlangt, ohne es nutzen zu können. Die Schutzmechanismen sind juristisch ernstzunehmende Schwellen, keine Höflichkeiten, und sie entscheiden, was ein Angebot für eine bestimmte Person überhaupt ist.
Das Grundprinzip hinter den Umsatzbedingungen
Eine Umsatzbedingung ist ein Multiplikator, der angibt, wie oft ein Bonusbetrag — bei Freispielen typischerweise die aus den Drehungen resultierende Gewinnsumme — durchgespielt werden muss, bevor er auszahlbar wird. Ein 30-facher Umsatz auf einen Bonusgewinn von CHF 20.- bedeutet: 600 Spielautomaten-Einsätze à CHF 0.10 (oder ein anderer Einsatz, der das Total CHF 600 ergibt) sind nötig, bevor die ursprünglichen CHF 20.- samt etwaiger Gewinne daraus auszahlungsfähig werden. Wer unterwegs mehr gewinnt, gewinnt mehr, das unterliegt aber demselben Faktor, weil die meisten Bedingungen die Formulierung «Umsatz des Bonusbetrags» verwenden, nicht «Umsatz des Bonusbetrags plus Gewinn».
Das Haus hat bei jedem Spin einen mathematischen Vorteil, ausgedrückt als Auszahlungsquote (RTP). Eine Auszahlungsquote von 96% bedeutet: Pro CHF 1.- Einsatz fliessen im langen Mittel CHF 0.96 an die Spielenden zurück. Bei einem 30-fachen Umsatz auf einem 96%-Spiel verliert der durchschnittliche Spielende rund 12% des geforderten Umsatzvolumens, was bei CHF 600 Umsatz etwa CHF 72.- erwarteten Verlust ergibt. Die Mechanik ist nicht betrügerisch, sie ist nicht verheimlicht, sie ist nur ungern gelesen.
Die Frist ist die zweite Hürde. Die meisten Schweizer Anbieter setzen 30 Tage Frist zur Umsetzung, bei Freispielen ohne Ernteakt häufig nur 72 Stunden. Wer die Frist verpasst, verliert den Bonus samt der damit verbundenen Gewinne. Wer das Spiel während des Umsatzes wechselt, riskiert, den Fortschritt zu verlieren — die meisten Bedingungen verbieten ausdrücklich den Wechsel auf Tischspiele oder Live-Casino, weil dort der Multiplikator noch höher liegt.
Die zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken
Das Geldspielgesetz öffnet die Online-Spielbankentür schmal: Nur eine landbasierte Spielbank mit eidgenössischer Konzession darf ein Online-Angebot führen, und auch nur als Erweiterung dieser Konzession. Auslandsmarken dürfen in der Schweiz keine Online-Spielbank betreiben. Wer hier spielt, spielt bei einer von zehn Marken. Die Liste ist geschlossen, sie liegt bei der ESBK und ist Stand 17. März 2026.
| Spielbank | Hinter dem Online-Angebot steht | Online seit | Lizenzierte Drehs |
|---|---|---|---|
| StarVegas | Casino Interlaken | 24.02.2020 | – |
| Pasino.ch | Casino Meyrin | 16.11.2020 | – |
| Casineo | Casino Locarno | 17.03.2026 | – |
| 7melons | Grand Casino Bern | 15.09.2020 | – |
| Jackpots.ch | Grand Casino Baden | 05.07.2019 | – |
| Casino777.ch | Casino Davos | 09.09.2019 | – |
| Admiral.ch | Casino Mendrisio | 16.07.2025 | – |
| Swiss4win | Casino Lugano | 01.03.2021 | – |
| Swiss Casinos | Casino Pfäffikon | 02.09.2019 | – |
| Mycasino.ch | Grand Casino Luzern | 22.08.2019 | – |
Keine dieser Spielbanken listet in den vorliegenden Unterlagen ein eigenständiges 100-Freispiel-Paket ohne Einzahlung im engeren Wortsinn. Die meisten Schweizer Anbieter koppeln ihre Freispiele an eine Mindesteinzahlung — bei Jackpots.ch etwa ab CHF 100.-, bei Mycasino.ch ab CHF 10.-. Wer in Schweizer Lizenz sucht eine Freespin-Ohne-Einzahlung im klassischen Sinn, sucht aktuell vergeblich. Die nächste Annäherung sind Willkommenspakete mit 200 Freispieln, die an eine Einzahlung gebunden sind und damit nicht unter die im Titel versprochene Mechanik fallen.
Was sich abzeichnet, ist ein Transfer vom puren Gratisspin zur einzahlungsgebundenen Drehsammlung. Die Mechanik ist im Kern dieselbe — Drehungen mit Gewinnen, die umgesetzt werden müssen —, aber der Kostenpunkt liegt nicht mehr beim Haus, sondern bei der Spielerin oder dem Spieler. Wer das Wort «ohne Einzahlung» in der Schweizer Lizenzrealität buchstabengetreu liest, sucht derzeit ein Angebot, das die Branche in dieser Form nicht aktiv führt. Das ändert nichts daran, dass die zehn Lizenzierten die einzige seriöse Adresse sind, an der eine Schweizer Spielerin überhaupt spielen darf.
Wie die Umsatzmechanik einen Bonus in echtes Geld verwandelt (oder nicht)
Die Bedingungen, die einen Bonus freispielbar machen, sind nicht überall gleich. Was die Lizenzen sitten, sind Mindeststandards: ein Sozialkonzept, das verantwortliches Spielen berichtet, ein Identifikationszwang, eine Spielsperre-Architektur. Was jede Spielbank selbst setzt, ist die Höhe des Umsatzfaktors, die Frist, die zugelassenen Spiele und die Frage, ob Freispielgewinne überhaupt umgesetzt werden müssen.
Bei Mycasino sind die 200 Freispiele aus dem Willkommenspaket konkret geregelt. Sie sind je CHF 0.10 wert, keiner Umsatzbedingung unterworfen und 72 Stunden nach Erhalt gültig. Das ist im Schweizer Markt eine klare Ausnahme: Die meisten anderen Anbieter koppeln Freispielgewinne an einen Umsatzfaktor. Wer bei Mycasino spielt, kann mit etwas Glück aus den Freispielen direkt einen auszahlbaren Betrag machen, sofern der Gewinn die Auszahlungsmechanik passiert und die Frist nicht abläuft. Bei Jackpots.ch ist die Architektur konventioneller: 200 Freespins sind an eine Einzahlung von mindestens CHF 100.- gebunden und nur auf ausgewählten Spielen einlösbar, der Gewinn unterliegt dem 30-fachen Umsatz an Spielautomaten.
Die Mechanik eines Bonus entscheidet, was am Ende übrig bleibt. Ein 30-Frequente auf einen Bonus von CHF 100.- bedeutet 3’000 erforderliche Einsätze. Bei einem durchschnittlichen Slot mit 96% RTP liegt der erwartete Verlust während dieser 3’000 Spins bei rund CHF 120. Wer mehr gewinnt als den Erwartungswert, gewinnt netto; wer weniger gewinnt, verliert. Die Spielbank gewinnt im Schnitt. Das ist nicht unlauter, das ist das Geschäftsmodell — nur selten so direkt ausgesprochen.
Wie lange es dauert, einen typischen Schweizer Willkommensbonus freizuspielen
Bei einem Bonus von CHF 100.- und einem 30-fachen Umsatz an Spielautomaten ergibt sich ein gefordernter Umsatz von CHF 3’000.-. Bei einem Slot-Einsatz von CHF 0.20 pro Spin sind das 15’000 Spins. Bei einer durchschnittlichen Spieldauer von 5 Sekunden pro Dreh sind das 75’000 Sekunden — rund 21 Stunden reines Drehen innerhalb der 30-Tage-Frist. Wer diese Strecke in einem Monat nicht unterbringt, riskiert den Verfall. Die Rechnung zeigt, warum die Werbung «3’000 CHF Willkommensbonus» verschweigt, dass der Spieler dafür fast einen Tag non-stop am Automat sitzen muss.
Bei Mycasino.ch mit 200 Freispielen und einem 35-fachen Bonusumsatz verändert sich das Bild: 200 Freispiele zu CHF 0.10 ergeben CHF 20.- an Slot-Einsätzen, die das Haus trägt. Was aus diesen CHF 20.- an Gewinnen kommt, unterliegt dem 35-fachen Umsatz — bei mittlerer Varianz und einem 96%-Spiel liegt der Erwartungswert der Gewinne aus 200 Spins bei rund CHF 19.20. Deren 35-facher Umsatz sind CHF 672.-, was bei einem Spin-Einsatz von CHF 0.10 etwa 6’720 zusätzliche Spins erfordert — rund 9.4 Stunden reines Drehen in den 30 Tagen. Wer die Frist auf 30 Tage verteilt, spielt rund 19 Minuten pro Tag. Wer in den letzten 72 Stunden die 200 Freispiele unterbringen muss, hat einen deutlich engeren Zeitrahmen.
Wann ein Bonus den Aufwand nicht mehr wert ist
Ein Bonus ist nur dann lohnend, wenn der erwartete Verlust während des Umsatzes kleiner ist als der Bonus selbst. Bei einem 30-fachen Umsatz auf einem 96%-Spiel liegt der erwartete Verlust bei rund 12% des Bonusvolumens — der Bonus von CHF 100.- kostet statistisch CHF 12.-, netto CHF 88.- an die Spielerin. Bei einem 35-fachen Umsatz auf einem 95%-Spiel steigt der erwartete Verlust auf 17.5% — ein Bonus von CHF 100.- kostet statistisch CHF 17.50, netto CHF 82.50. Bei einem 40-fachen Umsatz auf demselben Spiel sind es 20% — CHF 75.- bleiben netto.
Das ist nicht nichts. Es zeigt aber, dass ein Bonus bei normalem Spiel fast immer einen Nettoverlust bedeutet, weil das Haus einen Vorteil hat, der nie verschwindet. Die Frage ist nicht, ob ein Bonus «kostenloses Geld» ist — das ist er nicht —, sondern ob der erwartete Verlust durch das Spielen geringer ausfällt als ohne den Bonus. Bei klassischen Schweizer Willkommenspaketen ist die Antwort: meistens ja, immer knapp. Bei exotischen Spielen mit niedriger Auszahlungsquote oder bei Spielen, die vom Umsatz ausgeschlossen sind, kippt die Rechnung.
Welche Zahlungsmethoden in den zehn Spielbanken verfügbar sind
Wer in der Schweiz spielt, zahlt in Franken, mit Schweizer Zahlungsmitteln. TWINT gehört zum Standard, PostFinance ebenso, Kreditkarten sind durchgängig verfügbar, Banküberweisung ist allgegenwärtig, aber bei Auszahlungen die langsamste Variante. Was fehlt, sind Kryptowährungen — kein Schweizer ESBK-lizenzierter Anbieter führt Bitcoin, Ethereum oder Stablecoins im Zahlungsportfolio. Wer auf Krypto setzt, ist automatisch bei einer ausländischen Plattform, und die ist in der Schweiz nicht zugänglich.
| Spielbank | Mindesteinzahlung | Schnelle Einzahlung | Mindestauszahlung |
|---|---|---|---|
| StarVegas | CHF 10.- | TWINT, Kreditkarten, Skrill, Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon, paysafecard | – |
| Pasino.ch | CHF 10.- | Twint, Apple Pay, Visa/Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller, Skrill, Banküberweisung | CHF 0.01 |
| Casineo | CHF 10.- | TWINT, Kreditkarten, PostFinance | – |
| 7melons | CHF 10.- | TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance, Paysafecard | – |
| Jackpots.ch | – | TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay, Paysafecard | – |
| Casino777.ch | – | Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card, Banküberweisung | – |
| Admiral.ch | – | Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay, Twint | – |
| Swiss4win | CHF 10.- (TWINT) | TWINT | – |
| Swiss Casinos | – | Kreditkarten, TWINT, Apple Pay, PostFinance, paysafecard, Banküberweisung | – |
| Mycasino.ch | – | – | CHF 10.- |
Die Mindesteinzahlung von CHF 10.- ist bei der Mehrheit der Anbieter Standard, was die Einstiegshürde niedrig hält. Was sich unterscheidet, ist die Geschwindigkeit der Auszahlung: Jackpots gibt für die Banküberweisung 1 bis 2 Werktage an, Mycasino 1 bis 3 Werktage, andere Anbieter schweigen sich über die genaue Dauer aus. Wer am Wochenende auszahlt, wartet tendenziell länger, weil Schweizer Banken am Samstag und Sonntag keine Echtzeit-Überweisungen verarbeiten.
Bei Jackpots sind Auszahlungen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto möglich, das auf den eigenen Namen lautet — Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Wer als Grenzgängerin oder Grenzgänger mit einem ausländischen Konto spielt, bekommt das Geld nur über die Banküberweisung auf das Schweizer Konto, was die ein bis zwei Werktage Wartezeit zusätzlich verlängert. Wer hingegen ein Schweizer Konto auf eigenen Namen führt, hat mit allen Zahlungsmethoden reibungslosen Zugang.
Was die Spielsperre für ein 100-Freispiel-Angebot bedeutet
Eine Spielsperre in der Schweiz wirkt marktweit. Wer sich bei einem Anbieter sperren lässt, ist automatisch bei allen konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gesperrt — Jackpots.ch formuliert das in seinen Spielerschutzbedingungen explizit so. Die Sperre gilt für landbasierte Spielbanken, Online-Spielbanken und Grossspiele. Wer sie umgeht, indem er sich bei einem ausländischen Anbieter ohne ESBK-Konzession anmeldet, spielt dort, wo kein Schweizer Schutz greift.
Die Aufhebung einer Spielsperre ist möglich, aber frühestens nach drei Monaten, und nur, wenn der Sperrgrund entfällt. Wer sich nach einer finanziellen Krise sperren liess, kann die Sperre erst dann aufheben, wenn die wirtschaftliche Lage dies rechtfertigt — Swiss Casinos verlangt für die Aufhebung den Nachweis der finanziellen Verhältnisse, also Einkommensnachweise und Vermögensübersicht. Wer den Nachweis nicht erbringt, bleibt gesperrt.
Für ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung bedeutet das: Wer gesperrt ist, kann es nicht nutzen. Wer nicht gesperrt ist, aber ein tiefes Einzahlungslimit gesetzt hat, kann es je nach Mindesteinzahlung nicht aktivieren. Die Schutzmechanismen sind juristisch bindend, nicht symbolisch. Werbung, die mit «Jetzt 100 Freispiele sichern!» lockt, kann technisch unerreichbar sein, bevor die Spielerin überhaupt loslegt.
Welche Limits die Spielerin selbst festlegen kann
Bei Jackpots.ch kann eine Spielerin ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festlegen — etwa ein wöchentliches Limit von CHF 50.-. Mycasino.ch führt zusätzlich Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie Spielpausen und die freiwillige Spielsperre als Optionen auf. Das Spektrum reicht von der befristeten Pause (bei Jackpots.ch zwischen 15 Minuten und 6 Monaten, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien) bis zur dauerhaften Sperre mit Überprüfung.
Wer ein Einzahlungslimit von CHF 50.- pro Woche setzt und ein Willkommenspaket mit 200 Freispielen ab CHF 100.- Einzahlung aktivieren will, scheitert an der eigenen Selbstbeschränkung. Das ist kein Konstruktionsfehler, das ist die Logik des Systems: Wer sich schützt, kann weniger Angebote nutzen, und das ist im Sinne des Spielerschutzes. Die Limits sind nicht kosmetisch, sie greifen technisch. Wer sie ignoriert, indem er ein zweites Konto eröffnet, verstösst gegen die AGB jedes ESBK-Anbieters, was zur sofortigen Kontoschliessung und Gewinneinziehung führt.
Welche Live-Casino-Anbieter hinter den zehn Schweizer Marken stehen
| Spielbank | Live-Casino-Anbieter (Auswahl) |
|---|---|
| Jackpots.ch | Evolution, Pragmatic Play |
| Mycasino.ch | Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube, Evolution Gaming |
Bei den meisten anderen Anbietern ist die Anbieterliste nicht in den vorliegenden Unterlagen spezifiziert. Wer auf einen bestimmten Live-Tisch setzt — etwa ein deutschsprachiges Spiel von Evolution — wird bei Jackpots.ch oder Mycasino.ch am ehesten fündig. Wer auf Pragmatic-Play-Live-Tische setzt, hat bei beiden Anbietern Auswahl.
Die Spielanzahl ist bei Mycasino.ch mit über 3’000 Spielen am höchsten, gefolgt von Jackpots.ch mit über 2’500 Spielen. Beide Anbieter liegen deutlich über dem, was eine Spielbank vor zehn Jahren an Spielen angeboten hat. Für eine Spielerin, die 100 Freispiele auf einem bestimmten Slot nutzen will, ist die Spielauswahl des Anbieters zweitrangig — die Drehungen sind auf ausgewählte Spiele begrenzt. Für eine Spielerin, die nach dem Willkommenspaket weiterdrehen will, ist die Auswahl entscheidend.
Was die Rechtslage für die Spielerin konkret bedeutet
Das Geldspielgesetz (BGS) ist seit 1. Januar 2019 in Kraft. Die ESBK ist die Aufsichtsbehörde für Spielbanken und Online-Spielbanken, Gespa (vormals Comlot) für Lotterien und Sportwetten. Ausländische Anbieter dürfen Schweizer Spielerinnen keine konzessionspflichtigen Spiele anbieten — wer es versucht, macht sich strafbar, nicht die Spielerin. Die ESBK formuliert es deutlich: Spielerinnen werden nicht verfolgt, sie spielen aber auf eigenes Risiko und ohne Schweizer Schutz.

Ausländische Anbieter werden auf die nationale Sperrliste gesetzt und via DNS-Block unter Artikel 86 BGS blockiert. Wer mit einem VPN auf eine ausländische Plattform zugreift, umgeht die Sperre technisch, bewegt sich aber in einem rechtlich ungeschützten Raum. Im Streitfall hat die Spielerin keinen Schweizer Ansprechpartner, keine Schweizer Aufsicht und keine Schweizer Spielerschutzmechanismen. Wer mit einer ausländischen Plattform Gewinne macht, schuldet auf den ersten Franken Einkommenssteuer, weil die Gewinne nicht aus einer Schweizer Spielbank stammen.
Werbung für unlizenzierte Spiele ist verboten (Art. 74 BGS). Werbung für lizenzierte Spiele darf nicht aufdringlich sein, nicht irreführen und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Konkrete Werbebudgets oder Bonusobergrenzen schreibt das Gesetz nicht vor. Das erklärt, warum Schweizer Online-Spielbanken mit Bonusbeträgen werben dürfen, solange Werbung und Angebot rechtmässig sind.
Was die zehn Anbieter im Detail bieten — und wo jeder einzelne seine Stärke hat
Die nachfolgenden zehn Abschnitte beschreiben die zehn ESBK-lizenzierten Anbieter in der Reihenfolge, die das Register vorgibt. Keiner wird empfohlen — die Aufgabe der Texte ist, die Angebote in ihren eigenen Worten darzustellen, die Spielmechanik zu erklären und am Ende eine Einschätzung abzugeben, für welche Spielerin der jeweilige Anbieter besonders passt und wo er an Grenzen stösst.
StarVegas (Casino Interlaken, online seit 24.02.2020)
StarVegas ist die Online-Erweiterung des Casino Interlaken und akzeptiert eine breite Palette an Zahlungsmethoden — VISA und Mastercard, TWINT, Skrill und Neteller, Apple Pay, PostFinance, Aircash Abon und paysafecard. Die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-, was den Einstieg auch für Spielerinnen mit kleinerem Budget öffnet. Aircash Abon ist eine Schweizer Lösung für Bargeld-Einzahlungen an Kiosken, was den Anbieter für Spielerinnen interessant macht, die ohne Bankkonto einzahlen wollen.
Die Spielerin, die hier spielt, bekommt einen Anbieter mit langer Lizenztradition (über fünf Jahre Online-Erfahrung) und einer Zahlungs-Mix, das Bargeldlösungen einschliesst. Wer mit Prepaid-Modern lieber statt mit Kreditkarte einzahlt, hat hier eine seltene Option. Was die Quellen nicht zeigen, ist ein spezifisches 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung — StarVegas listet es in den vorliegenden Unterlagen nicht, was nicht heisst, dass es keins gibt, sondern dass es nicht in den dokumentierten Daten auftaucht.
Wer einen Anbieter sucht, der bargeldähnliche Einzahlungen ermöglicht und gleichzeitig die volle ESBK-Konzession trägt, findet hier eine seltene Kombination. Wer ein klares 100-Freispiel-Versprechen ohne Einzahlung sucht, findet es nicht in den dokumentierten Quellen. Der Anbieter ist solide, die Lizenz steht, die Zahlungsbreite ist breit — der Freispielbonus ist nicht das, wofür StarVegas dokumentiert ist.
Pasino.ch (Casino Meyrin, online seit 16.11.2020)
Pasino ist die Online-Erweiterung des Casino Meyrin und akzeptiert Twint, Apple Pay, Visa und Mastercard, PostFinance, paysafecard, Neteller und Skrill sowie Banküberweisungen. Die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10.-, der Mindestbetrag für eine Auszahlung liegt mit CHF 0.01 praktisch bei null — wer einen kleinen Restbetrag auszahlen will, kann das tun, ohne auf eine Mindestschwelle warten zu müssen.
Die Kombination aus tiefer Auszahlungsschwelle und breiter Zahlungspalette macht Pasino.ch für Spielerinnen interessant, die mit kleinen Beträgen flexibel bleiben wollen. Wer eine Auszahlung von CHF 3.50 aus Freispielgewinnen beantragen will, kann das hier, ohne auf das nächste Vielfache von CHF 10.- warten zu müssen. Bei den meisten anderen Anbietern würde dieser Betrag auf dem Konto bleiben, bis er CHF 10.- erreicht.
Die Spielmechanik ist bei Pasino nicht in den dokumentierten Quellen spezifiziert. Wer hier spielt, spielt bei einer Genfer Spielbank mit Westschweizer Wurzeln, und der Online-Auftritt spiegelt das mit einer zweisprachigen Ausrichtung. Für Deutschschweizer Spielerinnen ist die Sprache kein Hindernis, die Spielerin findet eine vollständige deutsche Oberfläche. Für Französisch sprechende Spielerinnen aus der Romandie ist es ein Anbieter, der die Heimatregion kennt.
Casineo (Casino Locarno, online seit 17.03.2026)
Casineo ist die jüngste der zehn ESBK-Erweiterungen und steht hinter dem Casino Locarno. Der Online-Start am 17. März 2026 macht den Anbieter zum Neuzugang im Markt, was sowohl Vor- als auch Nachteil hat: Die Spielmechanik ist neu, die Bonuslandschaft ist im Aufbau, die Spielerinnenbasis ist klein. Die dokumentierten Zahlungsmethoden sind TWINT, Kreditkarten und PostFinance, die Mindesteinzahlung liegt bei CHF 10.-.
Für eine Spielerin, die einen neuen Anbieter mit aktueller Spielmechanik sucht, ist Casineo eine Adresse. Wer auf der anderen Seite einen Anbieter mit langer Tradition und auch über neue Angebote im Marketing-Mix sucht, ist bei den älteren Marken besser aufgehoben. Casineo ist keine schlechte Wahl, nur eine junge, deren Bonusstrukturen noch im Fluss sind.
Der Tessiner Hintergrund bringt eine italienische Sprachausrichtung mit sich, was für italienischsprachige Spielerinnen aus dem Tessin ein Vorteil ist. Deutschschweizer Spielerinnen finden auch hier eine deutsche Oberfläche, müssen aber damit rechnen, dass das Marketing stärker auf die Romandie und die Svizzera italiana ausgerichtet ist. Für eine Spielerin, die einen Anbieter aus dem Süden sucht, ist Casineo die einzige Option im ESBK-Markt.
7melons (Grand Casino Bern, online seit 15.09.2020)
7melons ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Bern und akzeptiert TWINT, Visa, Mastercard, Apple Pay, PostFinance und Paysafecard. Der Mindestbetrag liegt bei CHF 10.- und bei PostFinance beträgt der Höchstbetrag CHF 100’000.- — ein Betrag, der über das hinausgeht, was eine einzelne Spielerin realistisch einzahlt, aber zeigt, dass der Anbieter auch High-Roller-Konten bedienen kann.
Die Breite der Zahlungsmethoden ist Standard im Schweizer Markt, die PostFinance-Obergrenze ist ein Detail, das für die meisten Spielerinnen irrelevant ist. Wer mit TWINT einzahlt, bekommt das Geld sofort gutgeschrieben, wer mit Kreditkarte einzahlt, ebenfalls. Wer mit Banküberweisung einzahlt, wartet ein bis zwei Werktage, was bei 7melons nicht anders ist als bei den anderen Anbietern.
Die Spielerin, die hier spielt, bekommt einen Berner Anbieter mit Mittelland-Verankerung. Wer ein bestimmtes Spiel sucht, das nur bei 7melons verfügbar ist, wird hier fündig, wenn die Spielauswahl es hergibt. Für eine Spielerin, die einfach einen soliden ESBK-Anbieter sucht, ist 7melons eine unauffällige, sichere Wahl ohne Ecken und Kanten.
Jackpots.ch (Grand Casino Baden, online seit 05.07.2019)
Jackpots.ch ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Baden und der Anbieter mit der längsten Online-Erfahrung im ESBK-Markt — fast sieben Jahre. Die Spielbank akzeptiert TWINT, PostFinance, Kreditkarte, Banküberweisung, Apple Pay und Paysafecard. Auszahlungen erfolgen ausschliesslich auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto, das auf den eigenen Namen lautet; Kreditkarte und Revolut sind ausgeschlossen. Die Banküberweisung ist die langsamste Auszahlungsmethode mit 1 bis 2 Werktagen.
Das Willkommenspaket umfasst auf den ersten vier Einzahlungen insgesamt bis zu CHF 2’200.- sowie 200 Freespins, wobei die erste Einzahlung zu 100% bis CHF 700.- verdoppelt wird. Die Freispiele sind an eine Mindesteinzahlung von CHF 100.- gebunden und nur auf ausgewählten Spielen einlösbar. Die Umsatzbedingung für Boni beträgt das 30-Fache des Bonusbetrags bei Spielautomaten und das 300-Fache bei Tischspielen, umzusetzen innerhalb einer Frist von standardmässig 1 Monat. Bei Tischspielen ist der Faktor so hoch, dass eine Auszahlung praktisch ausgeschlossen ist.
Jackpots bietet über 2’500 Casino-Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Evolution und Pragmatic Play beliefert. Die Spielerin kann ein Einzahlungslimit für einen selbst gewählten Zeitraum festlegen, eine Spielpause zwischen 15 Minuten und maximal 6 Monaten wählen, wahlweise für alle Angebote oder nur für ausgewählte Spielkategorien. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen ab 18 Jahren mit einem verifizierten und aktiven Spielerprofil.
Für eine Spielerin, die einen etablierten Anbieter mit grossem Spielportfolio und einem substantiellen Willkommenspaket sucht, ist Jackpots die erste Adresse. Wer ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung sucht, wird hier nicht fündig — die 200 Freispiele kosten CHF 100.- Mindesteinzahlung. Wer bereit ist, diesen Betrag zu setzen, bekommt ein umfangreiches Paket mit klaren Bedingungen. Wer die Tischspielklausel im 300-fachen Umsatz ignoriert, verliert den Bonus schneller, als die Spielerin denkt.
Casino777.ch (Casino Davos, online seit 09.09.2019)
Casino777 ist die Online-Erweiterung des Casino Davos und akzeptiert Visa, Mastercard, TWINT, Apple Pay, Paysafecard, PostFinance Card sowie Banküberweisung. Casino777 erhebt keine Einzahlungsgebühren. Die Zahlungsbreite ist Standard im Schweizer Markt, die Gebührenfreiheit ist ein Vorteil gegenüber Anbietern, die auf bestimmten Methoden eine Bearbeitungsgebühr verlangen.
Die Spielmechanik und das Bonusprogramm sind in den vorliegenden Unterlagen nicht im Detail dokumentiert. Wer hier spielt, spielt bei einem Bündner Anbieter mit Bergregion-Verankerung. Der Name «777» spielt auf die Glückszahl an und ist im Markt üblich — das Online-Casino ist eine eigene Marke, die ihre Schwester-Spielbank in Davos führt.
Für eine Spielerin, die einen Anbieter mit international klingendem Namen und solider Schweizer Lizenz sucht, ist Casino777.ch eine Option. Die «777»-Marke steht in mehreren europäischen Märkten, was der Spielerin Vertrautheit suggeriert, aber die Schweizer Lizenz ist das, was hier zählt. Wer ein spezifisches Bonusangebot sucht, das in den dokumentierten Quellen nicht auftaucht, ist auf der Casino777.ch-Website besser aufgehoben als hier.
Admiral.ch (Casino Mendrisio, online seit 16.07.2025)
Admiral ist die Online-Erweiterung des Casino Mendrisio und damit nach Casineo der zweite Tessiner Anbieter im ESBK-Markt. Admiral bietet für Einzahlungen und Auszahlungen Visa/Mastercard, Skrill, Neteller, Paysafecard, Apple Pay und Twint an. Der Anbieter ist mit Online-Start im Juli 2025 noch jung, aber die Marke «Admiral» ist international etabliert.
Die Kombination aus Schweizer Lizenz und internationaler Marke macht Admiral.ch für Spielerinnen interessant, die einen Anbieter mit Wiedererkennungswert suchen. Wer Admiral aus anderen Märkten kennt, weiss, dass die Marke für Spielhallen und Spielbanken steht, und findet hier die Schweizer Online-Variante.
Der junge Online-Start bringt mit sich, dass das Bonusprogramm noch im Aufbau ist. Die dokumentierten Quellen geben kein spezifisches Willkommenspaket an, das in den dokumentierten Zahlen auftaucht. Für eine Spielerin, die einen frischen Anbieter mit aktuellem Spielportfolio sucht, ist Admiral.ch eine Adresse. Für eine Spielerin, die einen Anbieter mit dokumentiertem, grosszügigem Bonus sucht, sind die älteren Marken besser aufgehoben.
Swiss4win (Casino Lugano, online seit 01.03.2021)
Swiss4win ist die Online-Erweiterung des Casino Lugano und bietet TWINT-Einzahlungen ab einem Mindestbetrag von CHF 10.- ohne Zusatzgebühren an. Die Gutschrift erfolgt sofort, sobald die Zahlung in der TWINT-App bestätigt ist. Das ist die einfachste Mechanik im Markt: TWINT scannen, bestätigen, Geld ist da.
Die Spielerin, die TWINT nutzt, bekommt hier die reibungsloseste Einzahlung. Andere Zahlungsmethoden sind in den dokumentierten Quellen nicht spezifiziert, was nicht heisst, dass sie nicht verfügbar sind, sondern dass sie nicht in den dokumentierten Daten auftauchen. Wer mit Kreditkarte oder Banküberweisung einzahlen will, ist auf der Swiss4win.ch-Website besser aufgehoben.
Der Tessiner Hintergrund bringt eine italienische Sprachausrichtung mit sich. Deutschschweizer Spielerinnen finden auch hier eine deutsche Oberfläche, aber das Marketing ist tendenziell zweisprachig. Für eine Spielerin, die TWINT als Hauptzahlungsmittel nutzt und einen Tessiner Anbieter mit ESBK-Lizenz sucht, ist Swiss4win eine passende Wahl.
Swiss Casinos (Casino Pfäffikon, online seit 02.09.2019)
Swiss Casinos ist die Online-Erweiterung des Casino Pfäffikon und akzeptiert für Einzahlungen Kreditkarten (Visa, Mastercard, Diners Club, Discover), TWINT, Apple Pay, PostFinance inklusive E-Finance, paysafecard und Banküberweisung. Die Zahlungsbreite ist breit und schliesst mit Diners Club und Discover zwei Kartenmarken ein, die sonst selten angeboten werden. Für Spielerinnen mit entsprechender Karte ist das ein Detail, das den Anbieter von anderen abhebt.
Die Spielmechanik und das Bonusprogramm sind in den dokumentierten Quellen nicht im Detail beschrieben. Für eine Spielerin, die einen Anbieter mit breiter Kartenakzeptanz und solider Schweizer Lizenz sucht, ist Swiss Casinos eine passende Wahl. Der Name «Swiss Casinos» klingt nach einem Verband, ist aber eine einzelne Marke — die Spielerin sollte sich nicht verwirren lassen, weil hinter dem Namen eine konkrete Spielbank in Pfäffikon steht.
Mycasino.ch (Grand Casino Luzern, online seit 22.08.2019)
Mycasino ist die Online-Erweiterung des Grand Casino Luzern und der Anbieter, der im dokumentierten Material das klarste Willkommenspaket trägt. Neukunden erhalten 100% auf die erste Einzahlung bis CHF 300.- sowie 200 Freispiele; die Aktivierung muss innerhalb von 7 Tagen nach Registrierung bei einer Mindesteinzahlung von CHF 10.- erfolgen. Der Bonusbetrag muss innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung 35-mal umgesetzt werden. Die 200 Freispiele sind je CHF 0.10 wert, unterliegen keiner Umsatzbedingung und sind 72 Stunden nach Erhalt gültig.
Die Architektur ist im Schweizer Markt ungewöhnlich: 200 Freispiele ohne Umsatzfaktor, ein Willkommenspaket, das mit CHF 10.- Mindesteinzahlung startet. Die Frist für die Freispiele ist mit 72 Stunden knapp, was die Spielerin zwingt, die Drehungen rasch zu nutzen. Wer am Donnerstag die Einzahlung macht und am Sonntag die Freispiele aktiviert, hat den Montag und den Dienstag, um die Drehungen zu setzen — danach verfallen sie.
Mycasino.ch bietet über 3’000 Spiele an, das Live-Casino wird unter anderem von Pragmatic Play, Hacksaw Gaming, Greentube und Evolution Gaming beliefert. Das Spielangebot ist breit und schliesst mit Hacksaw Gaming und Greentube zwei Anbieter ein, die nicht überall verfügbar sind. Für Spielerinnen, die bestimmte Spielmechaniken suchen, ist die Auswahl hier besonders breit.
Bei Einzahlungs- und Auszahlungsgebühren ist Mycasino.ch neutral — es fallen weder für Einzahlungen noch für Auszahlungen Gebühren an. Der Mindestbetrag für eine Auszahlung beträgt CHF 10.-; liegt das Guthaben darunter, kann es vollständig ausgezahlt werden. Auszahlungen dauern in der Regel 1 bis 3 Werktage; die genaue Dauer hängt vom Wochentag, der Uhrzeit und der Bank ab.
Mycasino bietet Einzahlungslimiten, Verlustlimiten, Erinnerungsfunktionen zur Reduktion der Spielzeit, einen Selbsttest sowie die Möglichkeit von Spielpausen und freiwilliger Spielsperre. Für die Beantragung einer freiwilligen Spielsperre wird eine Kopie eines gültigen amtlichen Ausweisdokuments verlangt, etwa Pass, Identitätskarte, Schweizer Aufenthaltsbewilligung oder Schweizer Führerausweis.
Für eine Spielerin, die einen Anbieter mit klar dokumentiertem Willkommenspaket, 200 Freispielen ohne Umsatz und einem breiten Spielportfolio sucht, ist Mycasino die erste Adresse im ESBK-Markt. Die Kombination aus Mindesteinzahlung von CHF 10.- und 200 Freispielen ohne Umsatzfaktor kommt einem 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung im Wortsinn am nächsten, sofern die Spielerin die CHF 10.- als notwendige Erstinvestition akzeptiert. Wer eine Auszahlung von unter CHF 10.- auf dem Konto hat, bekommt sie hier ausgezahlt, ohne aufstocken zu müssen. Der Nachteil ist die 72-Stunden-Frist für die Freispiele, die das Angebot für Spielerinnen, die das Paket erst nach ein paar Tagen aktivieren, drastisch verkürzt.
Was passiert, wenn das Angebot nicht passt
Eine Spielerin, die ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung sucht und in der Schweiz legal spielen will, hat im ESBK-Markt keine Option, die das Wort wörtlich nimmt. Wer eine Einzahlung von CHF 10.- als unüberwindbare Hürde sieht, findet in der Schweiz keinen Anbieter, der das gesetzliche Sozialkonzept umgehen könnte — und wer ein ausländisches Angebot wählt, spielt ohne Schweizer Schutz.
Die Konsequenz für die Spielerin ist eine dreifache: Erstens, die Suche nach dem wörtlichen 100-Freispiel-Angebot endet in der Schweiz bei einem Willkommenspaket mit Einzahlungskomponente, nicht beim reinen Gratisspin. Zweitens, jede Annäherung an den Wunsch ist an die Spielregeln des jeweiligen Anbieters gebunden, also an Mindesteinzahlungen, Umsatzfaktoren und Fristen. Drittens, wer die Spielerin schützt, schränkt das Angebot ein — ein Einzahlungslimit von CHF 50.- pro Woche schliesst ein Willkommenspaket mit CHF 100.- Mindesteinzahlung aus, ohne dass die Spielerin daran etwas ändern kann.
Die Mechanik ist nicht unlauter, sie ist nur konsequent. Wer in einem Markt mit zehn Anbietern spielt, hat zehn verschiedene Versionen desselben Themas. Wer einen Anbieter sucht, der dem wörtlichen Versprechen am nächsten kommt, ist bei Mycasino.ch am ehesten aufgehoben. Wer einen Anbieter mit dem grössten Spielportfolio sucht, ist bei Mycasino.ch ebenfalls richtig. Wer ein Bargeld-äquivalent sucht, ist bei StarVegas. Wer die schnellste Auszahlung sucht, ist bei Mycasino.ch oder Pasino.ch. Wer ein Einzahlungslimit unter dem Minimum braucht, ist nirgendwo aufgehoben — und das ist im Sinne des Spielerschutzes genau richtig.
Wie sich der Schweizer Markt in den nächsten Monaten verändern könnte
Die Liste der zehn ESBK-konzessionierten Anbieter ist mit Casineo am 17. März 2026 und Admiral.ch am 16. Juli 2025 um zwei Neue erweitert worden. Beide Anbieter sind jung, ihre Bonusstrukturen sind im Aufbau. Es ist plausibel, dass einer von beiden oder beide in den nächsten Monaten ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung im engeren Sinn lancieren, um neue Spielerinnen zu gewinnen — die Werberegeln des BGS erlauben das, solange das Angebot rechtmässig ausgestaltet ist.
Was sich nicht ändern wird, ist die Spielmechanik. Ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung wird auch in Zukunft an eine Umsatzbedingung gebunden sein, wenn es nicht den Charakter eines Test-Angebots haben soll. Die Auszahlungsquote und das Hausrecht bleiben, der Umsatzfaktor bleibt, die Frist bleibt. Wer ein wörtlich kostenloses Angebot sucht, das ohne Wenn und Aber auszahlbar ist, sucht nach einem Angebot, das die Schweizer Aufsicht aus guten Gründen nicht zulässt.
Die andere Frage ist, ob die Branche vom 200-Freispiel-Paket abrückt und zum 100er zurückkehrt. Im Schweizer Markt sind 200 Freispiele Standard, im europäischen Ausland sind 100 Free Spins ohne Einzahlung häufiger. Die Verschiebung von 200 auf 100 wäre eine Marketing-Anpassung, kein substanzieller Unterschied — die Mechanik bliebe dieselbe, nur das Werbeversprechen änderte sich. Wer ein 100-Freispiel-Paket findet, das an eine Mindesteinzahlung von CHF 10.- gekoppelt ist und keine Umsatzbedingung auf die Freispiele legt, hat funktional dasselbe Angebot wie ein 200er-Paket mit Umsatzfaktor — nur dass der Buchstabe im Titel dem Suchbegriff entspricht.
Was eine Spielerin konkret tun kann, um das beste Angebot zu finden
Wer in der Schweiz spielen will und ein 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung im wörtlichen Sinn sucht, hat drei Optionen. Erstens, bei Mycasino.ch das 200-Freispiel-Paket aktivieren, das mit CHF 10.- Mindesteinzahlung startet und ohne Umsatzfaktor auf die Freispiele daherkommt — funktional die nächste Annäherung. Zweitens, das Willkommenspaket von Jackpots.ch nutzen, das mit CHF 100.- Mindesteinzahlung 200 Freispiele und ein Bonusgeld von bis zu CHF 700.- bietet, aber den 30-fachen Umsatz auf das Bonusgeld verlangt. Drittens, abwarten, ob einer der jüngeren Anbieter — Casineo, Admiral.ch — ein passendes Angebot lanciert.
Wer ein ausländisches Angebot wählt, spielt ohne Schweizer Schutz und ist auf den ausländischen Anbieter angewiesen. Wer diesen Weg geht, sollte sich bewusst sein, dass die Spielerin im Streitfall keinen Schweizer Ansprechpartner hat, dass die Spielsuchtprävention nicht greift und dass Gewinne ab dem ersten Franken steuerpflichtig sind. Das ist nicht per se falsch, aber es ist ein anderes Spiel als das in der Schweiz.
Häufig gestellte Fragen
Welche Schweizer Anbieter dürfen 100 Freispiele ohne Einzahlung legal ausschreiben?
Aktuell führen die zehn ESBK-konzessionierten Online-Spielbanken kein wörtliches 100-Freispiel-Angebot ohne Einzahlung in den dokumentierten Quellen. Die nächsten Annäherungen sind das 200-Freispiel-Paket von Mycasino.ch (mit CHF 10.- Mindesteinzahlung) und das 200-Freispiel-Paket von Jackpots.ch (mit CHF 100.- Mindesteinzahlung).
Welches Land-Casino steht hinter einem Online-Angebot mit einem Freispiel-Paket?
Die zehn ESBK-Anbieter sind Erweiterungen landbasierter Spielbanken: StarVegas (Interlaken), Pasino.ch (Meyrin), Casineo (Locarno), 7melons (Bern), Jackpots.ch (Baden), Casino777.ch (Davos), Admiral.ch (Mendrisio), Swiss4win (Lugano), Swiss Casinos (Pfäffikon), Mycasino.ch (Luzern). Ausländische Marken dürfen in der Schweiz keine Online-Spielbank betreiben.
Wie wirkt sich eine Spielsperre auf den Anspruch auf Freispiele aus?
Eine Spielsperre wirkt marktweit: Wer sich bei einem Anbieter sperren lässt, ist automatisch bei allen konzessionierten Spielbanken in der Schweiz und in Liechtenstein gesperrt. Ein Freispiel-Angebot kann nicht genutzt werden, solange die Sperre aktiv ist. Die Aufhebung ist frühestens nach drei Monaten möglich.
Welche Einzahlungslimiten lassen sich vor der ersten Nutzung festlegen?
Die Anbieter erlauben unterschiedliche Limits. Jackpots.ch ermöglicht ein wöchentliches Einzahlungslimit nach Wahl, Mycasino.ch führt zusätzlich Verlustlimiten und Erinnerungsfunktionen. Die Mindesteinzahlung selbst liegt meist bei CHF 10.- und ist nicht verhandelbar.
Welche Umsatzbedingungen gelten für Gewinne aus 100 Freispielen?
Bei Mycasino.ch unterliegen die 200 Freispiele keiner Umsatzbedingung, sind aber 72 Stunden gültig. Bei Jackpots.ch beträgt die Umsatzbedingung das 30-Fache des Bonusbetrags an Spielautomaten, mit einer Frist von einem Monat. Wer mit Tischspielen spielt, sieht sich einem 300-fachen Umsatz gegenüber.
Bleiben Gewinne aus einem solchen Freispielpaket steuerfrei?
Gewinne aus Schweizer Online-Spielbanken sind bis CHF 1’000’000 steuerfrei (Verrechnungssteuer-Grenze). Bei einem 100-Freispiel-Paket ist die Gewinnsumme deutlich unter dieser Schwelle, sodass keine Steuererklärung nötig ist. Gewinne aus ausländischen Anbietern sind ab dem ersten Franken steuerpflichtig.
Geschrieben von der Redaktion „Casino Prepaid Info”.